Bericht über die Sternwanderung Tour A von Gerd-Heinrich Unruh

Es ist 6:00 Uhr Donnerstag, 12. Juli 2018 , der Bus der Firma Brückmann setzt sich mit 30 Wanderern in Richtung Tirol in Bewegung. Die Anfahrt ist aufgrund vieler Baustellen sehr holprig, sodass wir unsere Ziele mit ca. einer Stunde Verspätung erreichen.

Als erstes steigen wir, die Gruppe A an der Talstation der Muttereralmbahn aus; jetzt geht´s zum Ticket lösen und schon die ersten kleinen Probleme, Gruppenkarte gibt´s erst ab 15 Personen, wir sind nur 10 und Seniorenermäßigung gibt´s  auch nur gegen Vorlage des Personalausweises. Dennoch,  jetzt geht´s aufwärts, auf der Bergstation angekommen kehren wir erst einmal ein. Jetzt kommt der Aufstieg zum Birgitzköpflehaus im strahlenden Sonnenschein. Dort angekommen werden die Quartiere, kleinere Zimmer, eingenommen. Das Frühstück war gut, lediglich mit dem Kaffee hat es nicht so hingehauen, auch sonst ist das Personal nicht sonderlich freundlich.

Nach diesen Erfahrungen geht´s auf den Weg zur nächsten Hütte und dies über einen schwarz bezeichneten Steig, wir haben glücklicherweise keine Probleme, alle sind so erfahren und trittsicher bzw. schwindelfrei dass es keinerlei Probleme gibt. Das Adolf-Pichler-Haus ist erreicht, wieder wird Quartier gemacht, ist wie bereits die vorhergehende Übernachtung vorbestellt. Der Aufenthalt hier lässt nichts zu wünschen übrig, Andrea und Karin machen das sehr gut. Überaus zufrieden geht´s am Folgetag zum Aufstieg Richtung Seejöchl, 2518 m.

Dritter Tag „ein Tag wie kaum eine anderer“, unterwegs mit einem „Kamerateam von HR3“; am Jöchl werden wir schon erwartet. Es geht gemeinsam weiter mit Aufnahmen an besonderen Stellen. Der Helfer hat sich einen Standpunkt außerhalb der Route gewählt, prompt folgen wir ihm. Nach etlichen falschen Metern merken wir, zurück zum richtigen Weg, alles wird per Kamera dokumentiert. Nach der Rast für Trinken, Essen und Fotografieren auf einer schönen Grasfläche geht´s weiter zur Starkenburger Hütte dem Ziel aller vier Wandergruppen.

Die Teilnehmer der Gruppe A entscheiden sich den „Hohen Burgstall“ zu besteigen, auch dies wird filmisch dokumentiert. Mir bleibt die Aufgabe, die anderen drei Gruppen „in Empfang“ zu nehmen alles für die Kamera. Es fängt leicht zu regnen an, so nach und nach kommen alle Gruppen zur Hütte, auch die Ausflügler vom Hausberg. Es wird kühler und die Teilnehmer verziehen sich in den Gastraum. Nach dem Regen bietet uns die Natur das Schauspiel einem tollen farbenfrohen Regenbogen.

Nach dem Essen werden die Grüße vom Vorstand übermittelt, Martin, der Hüttenwirt gibt eine Lokalrunde für die Wanderer aus.

Am Sonntag geht´s wieder auf unterschiedlichen Wegen zum Busparkplatz. Von dort wird pünktlich 14:00 Uhr die Rückfahrt angetreten. Wir erreichen das Nadelöhr den Fernpaß und befinden uns gleich im Stau, es ist kein Trost, auch der Gegenverkehr staut. Nach ruhiger Fahrt bringt uns Frank unser Busfahrer kurz vor 22:00 Uhr nach DA Hbf/West; von dort geht´s dann heim.

Erlebnisreiche Tage bei ebenso schönem Wetter gehen zu Ende, in Erinnerung bleiben schöne unfallfreie Bergtage!