Nach einer Vorrunde, während der sich 110 Athleten miteinander maßen, sich zuschauten und gegenseitig anfeuerten, qualifizierten sich schließlich 60 Athleten, mehrheitlich Mitglieder der Sektion, für das Finale. Die eigens von internationalen Schraubern vorbereiteten Routen forderten verschiedenste Klettertechniken und Bewegungen, sodass für Abwechslung gesorgt war. In einem produktiven Miteinander lernten sich die Teilnehmer kennen und kamen automatisch ins Gespräch. Viele lernten dabei einmal mehr ihr persönliches Limit kennen oder schafften es sogar in der Wettkampfsituation sich zu steigern und sich jenseits der Komfortzone zu belohnen.
Bei bester Stimmung kamen so Jung und Alt, Anfänger und Profi zusammen, hatten gemeinsam Spaß und sammelten wertvolle Erfahrungen. Egal ob beim Sichern, Schiedsrichtern, in der Küche oder an der Theke, die vielen Ehrenamtlichen ermöglichten engagiert und routiniert eine tolle Veranstaltung. Wer noch überschüssige Energie hatte, konnte zum Ausklang gleich nach der Siegerehrung die neuen Kletterrouten ausprobieren.
Im Halbfinale musste jeder zunächst zwei Routen im Flashmodus vorsteigen, bei der sich die Teilnehmer noch gegenseitig beobachten und voneinander lernen konnten.
Die Besten zogen dann ins Finale ein, wo eine Route im Onsight-Format wartete: Der höchste erreichte Punkt in der für alle unbekannten Route zählte. Das Finale blieb bis zuletzt sehr spannend, die Zuschauer gingen voll mit, was einmal mehr zeigte, dass das Schrauber-Team einen guten Job gemacht hatte.
Über fünf Wochen konnten so alle Teilnehmer einen schönen motivierenden Wettstreit mit immer neuen Herausforderungen erleben. Kurz: Eine runde Sache für alle und Sektionsleben pur.
Ein besonderer Dank geht an das Orga-Team: Urs Reusch, Wenke Haag, Jochen Schroll und Wolfgang Lindow!