Deutsche Meisterschaft 2011 Wuppertal

Die DM hat ihre eigenen Regeln.
Drei Treppchenplätze, zwei Runden, und manchmal nur eine Chance...

Marvin machte es mal wieder kurz:
Leider ist es bei mir echt schlecht gelaufen. Ich hatte einen Zug und dementsprechend einen Griff falsch eingeschätzt. Als ich das gemerkt habe, wollte ich nochmal eine Bewegung zurück machen und dann war ich irgendwie weg. Damit war ich dann ganz klar hinten. Schade dass sich das von letzten Jahr wiederholt hat. Aber naja, so was passiert halt jedem Mal und nächstes Jahr läufts bestimmt besser...

Ja, wirklich unverdientes Pech!
Denn etwas Entscheidendes war definitiv anders als letztes Jahr: Marvin war diesmal nicht nachgerückt, sondern nach einer ganz starken Saison mit 163 Cup-Punkten als sehr solider 5. nach Wuppertal gefahren. Die Plätze 4-2 allesamt in Reichweite, da hatte sich im Vorfeld keiner all zu weit absetzen können.
Aber leider verzeiht der DM-Modus, welcher direkt mit dem Halbfinale startet keine Fehler. Nicht umsonst gab es hier in den letzten Jahren auch in den anderen Starterklassen immer wieder grosse Überraschungen.

So oder so schauen wir zuversichtlich in die kommende Saison!
Marvin wird sich diesmal im Haifischbecken der Herrenklasse behaupten müssen. Dass er dort mit Sicherheit nicht untergeht hat er mit seinen Resultaten in diesem Jahr bewiesen.
In Sachen Meistertitel wird sowieso nach neuen Regel gespielt - diesmal zählt direkt das Cupergebnis...!

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Westdeutsche Meisterschaften 2011 Kassel

Wie wärs zur Abwechselung mal mit einem Meistertitel!?
Lucas und Janka kämpften um gute Plätze und kamen mit Hessenmeisterehren nach Hause.
Hier ihr Bericht...

Um am Wettkampftag ausgeruht und frisch zu sein entschieden wir uns schon einen Tag vor dem Wettkampf nach Kassel zu reisen und in einem Naturfreundehaus in der Nähe von der Kletterhalle zu übernachten.  Mit unseren Begleitern am Naturfreundhaus angekommen, waren wir doch sehr überrascht, dass niemand da war und es schon sehr kalt war im hohen Norden Hessens.  Nach einem Telefonanruf gab es dann aber eine sehr nette Eingewiesung und als die einzigen Übernachtungsgäste und konnten wir uns die Zimmer sogar aussuchen. Anschliessend, fuhren wir in den kleinen Ort um für das Frühstück einzukaufen und gingen in einer kleinen Pizzeria gemeinsam Essen.

Noch im Dunkeln aufgestanden, fuhren wir nach dem Frühstück dann in die Kasseler DAV-Halle. Ein großes Hallo wie immer, wenn man schon einige Wettkämpferinnen kennt.
Die Kletterhalle in Kassel ist sehr schön und wir konnten uns uch direkt unsere Qualifikationsrouten betrachten. Schnell war u erennen, dass die Routen, da hier Westdeutsche- und Hessische Meisterschaften parallel stattfinden sollten, schwerer und anspruchsvoller waren als beim letzten Wettkampf in Frankenthal.

Lucas startete in denselben Qualifikationsrouten, die auch die Männer klettern mussten - zwei ziemlich knifflig aussehende Platten. Mit nicht ganz optimalen Bedingungen, da er die falschen Kletterschuhe von zu Hause mitgenommen hatte, startete er in die erste Route. Nach einem ganz guten Einstieg rutschte Lucas dann leider schon an der 4 Exe ab. Schade, nach den guten Trainingswochen zuvor, hätte da mehr drin sein können. Die zweite Qualiroute lief schon besser, allerdings fiel er auch dort etwas unnötig an einer garnicht so schwierigen Stelle ab.
Auch wenn vielleicht noch mehr drin hätte sein können - Lucas belegte in der Gesamtwertung den 8. Platz von insgesamt 15 Teilnehmern und wurde damit in der Hessenwertung Vizemeister der Jugend-A - SUPERGUT!!!

Janka konnte ihre erste Qualifikationsroute souverän toppen und sah erwartungsvoll der 2. Qualiroute entgegen. Als letzte Sarterin in der 2. Route wusste sie bereits wie weit kommen musste um das Finale zu erreichen. Im ersten Teil der Route fand Janka einen guten Rhythmus und kletterte souverän. Im Mittelteil hatte sie zwar einige Schwierigkeiten, doch unter großem Applaus gelang es ihr dann doch auch die 2.Route zu toppen und damit sicher das Finale zu erreichen.
Dann ging es in die Isolation. Nach 2 langen Stunden wurden dem Publikum dann alle Finalistinnen vorgestellt und die Wandbesichtigung begann.
Als vorletzte Starterin ketterte Janka die sehr schwere Route, welche auch von den anderen weiblichen Jugendklassen als Finalroute geklettert wurde sehr sicher, scheiterte aber an einen schweren Zug im oberen Mittelteil. Weit genug um erfolgreich den 3. Platz der Westdeutschen Meisterschaften zu erreiche und damit auch noch Hessenmeisterin der Jugend-C zu werden - GENIAL!

Gemeinsam schauten wir uns dann noch das sehr spannende und spektakuläre Damen- und Herrenfinale an, um anschließend an den Siegerehrungen teilzunehmen und unsere Urkunden und Preise zu empfangen.
Müde aber sehr glücklich über den erfolgreichen und schönen Ausflug nach Kassel kamen wir dann Sonntagabend um 23.00 Uhr wieder zu Hause an.

Und bevor es vergessen geht: Auch David war so mutig und reiste als weiterer Darmstädter Starter nach Kassel und stellte sich dem hohen westdeutschen Level. Das hatten sich andere Hessen in der männlichen Jugend-C wohl garnicht erst getraut und so blieb ihm die Chance verwehrt um einen Landesmeistertitel zu klettern. Der beste Hesse war er dennoch und die Erzählungen daheim hörten sich nach jeder Menge mitgenommener Begeisterung an - wir sind gespannt was da noch kommt...

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Süddeutscher Kids-Bouldercup 2011 Weinheim

Ein Boulderwettkampf für Kinder und dann noch ganz in der Nähe - das musste ausprobiert werden!
Ein ganzer Haufen kleiner, unbefangener, gutgelaunter Menschen und Lenni mitten drin...
 

Hallo ich heiße Lennie und bin 10 Jahre alt.
Ich habe am Sonntag den 13.11.11, in Weinheim am offiziellen Süddeutschen Bouldercup teilgenommen. Ich habe zum ersten mal bei einem Wettkampf  mitgemacht. Es war sehr aufregend und viel los. Ich musste in 1,5 Stunden 5 Boulder klettern. Man hatte pro Boulder nur 3 Versuche. Es war ganz schön schwer, es hat aber sehr viel Spaß gemacht! Ich habe den 14. Platz von 20 erreicht.
Viele Grüße und vielleicht sehen wir uns mal in der Kletterhalle!? Lenni

Und was gibt es da noch zu sagen?
Vielleicht, dass an diesem Wochenende mit jeder Menge Vorurteilen aufgeräumt wurde, und dass unsere Nachbarsektion hier einen wirklich tollen Job gemacht hat.
Erste Erkenntnis: Platz ist in der kleinsten Hütte!
Zweite Erkenntnis: Es gibt keine Grössenprobleme!
Dritte Erkenntnis: Kinder sind unkomplizierter als ihre Eltern!
Vierte Erkenntnis: Frischen Waffeln und Spaghetti sind die optimale Wettkämpferverpflegung!

Natürlich floss auch die ein oder andere vereinzelte Träne, wenn hier und da der Wille mal grösser war als der eigene Erfolg, aber diese waren meist schnell getrocknet, weil es musste ja sofort wieder angefeuert, gejubelt und vor allem gleich wieder der nächste Boulder versucht werden. Teilweise waren komplette Jugendgruppen am Start, welche mit ungeheurem Teamgeist sehr ernst zu nehmende Auftritte ablieferten und sichtlich ihren Spass am Gemeinschaftserlebnis hatten.
Auch organisatorisch war wirklich an alles gedacht worden. So waren die Boulder nicht nur vielseitig, sondern vor allem auch auf die physiologischen Ansprüche der Kinder abgestimmt worden. Alles orientierte sich am hohen Niveau etablierter Boulderwettkämpfe und unter den vielen ehrenamtlichen Helfern fand sich selbstverständlich auch ein extra besteller "Gesundmacher", der jedoch ausser der liebevollen Versorung zweier kleiner Schürfwunden nichts weiter zu tun bekam als souveräne Gelassenheit auszustrahlen.
Wir freuen uns aufs nächste Mal!

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Offene Rheinland-Pfalz Meisterschaft 2011 Frankenthal

Janka und Lucas fuhren auf die andere Rheinseite um den dortigen Locals die ein oder andere top-ten Platzierung streitig zu machen. Mal wieder ein Bericht aus zwei Blickwinkeln...

Ladies first:
War die Aufregung in meinen ersten Wettkämpfen noch deutlich spürbar, so ging ich‘s diesmal etwas ruhiger und gefasster an. Es war ein großer Vorteil zu wissen, wie es mit der Registration läuft, welchen Stellenwert die Startnummer hat und wie wichtig es ist die Routendemos intensiv zu verfolgen. Vor allem ist es ganz beruhigend bekannte Wettkämpferinnen aus anderen Sektionen und Bundesländer wieder zu treffen und mit Ihnen zu sprechen.
Da mir die Halle in Frankenthal durch häufiges Training bekannt ist, konnte ich mich ganz auf den Wettkampf konzentrieren und die erste Qualifikationsroute sicher bis zum Top klettern. Ein tolles Gefühl so in einen Wettkampf einzusteigen, zumal ich kein großer Fan von „Platten“ bin, die aber grade in den Jugendrouten immer wieder vorkommen.
Auch die 2.Qualifikationsroute war eine flache Wandkletterei! Schwerer als die 1. und technisch anspruchsvoller. Bis zu meiner Startnummer konnte niemand toppen und ich stieg ruhig und fokussiert in die Route ein. Die Knackpunkte hatte ich mir vorher genau angeschaut und konnte sie auch lösen – bis – ja, bis ich vor dem letzten Zug stand – eigentlich nicht schwer, den Griff in Reichweite... Ein Zug und das Finale ist sicher...! Nur der Zug ging auf einmal nicht mehr – vollgepumpt machten die Arme nicht mehr mit und ich flog aus der Route. Wie ärgerlich!
Noch ärgerlicher war es, dass dann genau 6 Teilnehmerinnen toppten und ich damit nicht im Finale war und so als undankbare 7. in der Jugend B fest stand. Irgendwie brauchte ich eine Weile um meinen Ärger zu verdauen, trotz der - wirklich guten - Leistungen in den beiden Qualirouten.

Und jetzt Lucas:
Obwohl wir zu einer Unzeit aufstehen mussten, um rechtzeitig zur Registrierung in Frankenthal anzukommen ging ich am Sonntag relativ entspannt an den Start. Da ich im letzten Jahr schon an den Rheinland-Pfalz Meisterschaften teilgenommen hatte und dort auf dem 6. Platz gelandet wollte ich dieses Jahr wieder ins Finale kommen.
Nach der Registrierung wurden die Qualirouten von den Schraubern vorgeklettert, damit der erste Starter keine Nachteile gegenüber den anderen Kletterern hatte und mit den gleichen Chancen in die Route einsteigen konnte. Ich musste eine Route in einer Platte Klettern und eine Route, die in etwa der Hälfte in ein steiles Dach mündete und über eine Platte ausstieg.
In die erste Route stieg ich ruhig ein und meisterte den Einstieg relativ gelassen. Nach schöner Wandkletterei mit einigen schwereren Zügen musste man über eine Kante hoch antreten und einen extrem schlechten Sloper fassen. Diesen bekam ich noch in die Hand, konnte dann den nächsten Zug aber nicht mehr meistern. Insgesamt gelang mir der erste Go recht gut, ich kam bis ins letzte Viertel der Route und platzierte mich auf dem 6. Platz. In der zweiten Qualiroute kletterte ich flüssig bis unter den Dacheinstieg in der ersten Hälfte der Wand. Dort schüttelte ich leider ein wenig zu lang und begann mit einem nicht unbedingt frischen Gefühl in den Armen die erste schwerere Stelle. In das Dach kletterte ich noch hinein, wobei ich beim Setzen eines Hooks Spannung im Körper verlor und abfiel. Dennoch rutschte ich als 6. ins Finale und ging entspannt in die Isolation, da ich mein Ziel eigentlich schon erreicht hatte.
Auch im Finale lief es gut und ich erreichte trotz eines etwas zögerlichen Starts in einer etwas wackligen Platte eine für mich zufriedenstellende Höhe in Wandmitte, wobei durch einige spektakuläre Züge das Klettern die Sache richtig Spass machte.
Als 5. von 18 Startern in der A-Jugend wollte ich schon zufrieden nach Hause fahren, als ich zufällig bei der kontrolle der Ergebnislisten bemerkte, dass ich mich sogar noch für das bald stattfindende Herrenfinale qualifiziert hatte. Dort ging ich ohne große Ambitionen an den Start und fiel auch nach einigen Metern an der ersten schwereren Stelle ab. Doch dadurch, dass sich diese erste Stelle als echter Rausschmeißer erwies, konnte ich mich schlussendlich noch als 7. von insgesamt 25 Herren platzieren – auch nicht schlecht!

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Offene Thüringer Landesmeisterschaft 2011 Jena

Mit einem ganzen Haufen Mädels fuhren wir ins Land der Rostbratwurst. Für die meisten wars die erste Landesmeisterschaft und am Ende waren ALLE im Finale...

„Hallo, hier sind wir!“ Mit diesem Satz begann für uns das Wochenende der Thüringer Landesmeisterschaft vom 7. auf den 8.10.2011. Wir, also Kara, Simone, Pia und Caro warteten gerade am Ostbahnhof auf Hannes, der uns freundlicherweise mit nach Jena nahm. Nachdem wir endlich dort angekommen waren, mussten wir erst einmal drei Stunden in der Cafeteria der Kletterhalle herumsitzen, da Hannes als Hauptschiedsrichter noch Organisatorisches zu regeln hatte. Nach Pizza und Käsebrötchen ging es dann aber ab zur Jugendherberge, wo eine Stunde später auch noch Simone ankam.

Am nächsten Morgen hieß es dann früh aufstehen, frühstücken und gleich zurück zur Kletterhalle.  Um etwa 10.30 Uhr begann der Wettkampf. Zunächst galt es eine ziemlich einfache Route zu klettern, die wir alle problemlos toppen konnten. Als zweite Quali folgte eine etwas anspruchsvollere Verschneidung, doch sogar hier kamen Kara und Simone bis ganz nach oben. Dank des kleinen Teilnehmerfeldes reichte es aber auch für Pia und Caro locker, um das Finale zu erreichen. So saßen wir dann alle zum ersten Mal im Isolationsbereich herum und warteten aufgeregt auf das Finale. Das stellte sich sowohl für die Kategorie Jugend B (Simone und Kara) als auch für die Jugend A (Caro und Pia) als sehr schwierig heraus. Schließlich landete Kara auf dem 4., Simone auf dem 5., Pia auf dem 3. (hurra ein Podium!!!), und Caro auf dem 5. Platz.

Nachdem die große Simone die ganze Zeit unsere Trainerin gespielt hatte, war sie dann nachmittags selbst dran. Auch sie schaffte es ins Finale!
Um die zwischen ihren Routen entstehenden Wartezeiten sinnvoll zu überbrücken,  gingen wir gegenüber zu OBI „shoppen“. Zum Finale waren wir aber rechtzeitig wieder da und auch Simone errang den 5. Platz in ihrem Wettkampf.

Auch wenn es für die eine oder die andere von uns noch besser hätte laufen können und auch wenn von den berümten Bratwürsten leider weit und breit nichts zu sehen war finden wir, dass sich der Wettkampf auf jeden Fall gelohnt hat. Das Wochenende hat Spaß gemacht, wir Wettkampferfahrung gewonnen und es gab sogar T-Shirts für alle Aktiven ;)

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DSC/DJC III-2011 Darmstadt

Wir mussten lange warten, doch jetzt konnten wir endlich zum Heimspiel antreten! Drei Starts in vier Kategorien und eine Fahrkarte zur DM.
Marvin, Lucas und Janka berichten...

Marvin - der sich mit konstant steigender Formkurve solide für die Deutsche Juniorenmeisterschaft qualifizieren konnte:
Ich war zu Beginn etwas überrascht eine Platte klettern zu müssen wo ich doch darauf gewettet hätte, dass beide Qualis im steilen Bereich sind. Dies kam mir aber dann doch ganz gelegen und so konnte ich diese toppen! :-) Eine kleine Sensation. Das war natürlich super motivierend zumal es mein erstes Top bei einem DSC in der Kategorie Herren war.
In der 2. Quali  startete ich als letzter. Dementsprechend groß war auch der Druck und die Aufmerksamkeit des Publikums. Zu Beginn lief mir diese Route echt gut rein, trotz der recht weiten und dynamischen Züge, die sonst nicht so meine Stärke sind. So kam ich relativ entspannt an das Volumen in der Mitte der Route. Als es darum ging den Schwerpunkt über die Kante zu schieben und auf dem Volumen aufzuhocken wurde ich leicht hektisch, da ich diese unangenehme Position schnell überwinden wollte. Ich nahm den nächsten Tritt als Zwischengriff und wollte gerade weiterschnappen als ich mich einige Meter weiter unten im Seil wiederfand.
Danach gemischte Gefühle: Einerseits zu wissen das da noch deutlich mehr gegangen wäre und nur noch einige Züge gefehlt hätten um in der eigenen Halle ins Finale zu klettern, was für mich ein Traum gewesen wäre. Ärgerlich ist auch dass es mit einem 4. Platz aufgrund der komischen Juniorenwertung gerade nicht aufs Treppchen gereicht hat, obwohl ich in der Herrren-Gesamtergebnissliste der zweitbeste Junior war.Andererseits aber die Freude über den gelungen Wettkampf und das mit dem 11. Platz für mich beste Ergebnis bisher. Und auch zu wissen das die Formkurve weiter nach oben zeigt und das mit etwas mehr Glück das Finale nächstes Mal drin ist.

Lucas - der dieses Jahr auch in der härteren Jugend-A Konkurrenz nicht locker gelassen hat:
Meine erste Qualifikationsroute in der A-Jugend führte durch denzentralen Teil der Wand. Nach einem lockeren Einstieg folgte auf den ersten Metern Wandkletterei, die relativ gut zu meistern war. Im ersten Dach der Route wurde ich allerdings durch eine schwere Stelle gestoppt. Bei einem Kreuzzug zu einem schlechten Griff über die Dachkante hinweg konnte ich die Körperspannung nicht lange genug aufrechthalten und fiel herunter.Die zweite Route befand sich im linken Teil des Hauptsektors und daher in weniger steilem Gelände, was der Schwierigkeit aber keinen Abbruch tat. Nach etwa 8 Metern angenehmer Kletterei, bei der ich mich entspannt und gut fühlte, folgte ein erster schwerer Zug von einem Sloper zu einem kleinen runden Gnubbel. Diese Stelle klappte noch ganz gut. Ich vertraute dann ganz auf den nächsten Griff und wähnte mich schon an einem Henkel…. der dann aber keiner war. Schnell wurde ich fahrig und verspielte mir die Chance wenigsten noch 2 oder 3 Züge weiterzukommen.
Mit einem 21. Platz in Darmstadt bin ich zwar nicht ganz zufrieden, als 19. von 35 in der Cup-Gesamtwertung der A-Jugend bin ich, in diesem für mich ersten Jahr in dieser Klasse, aber zumindest direkt ins zweite Drittel geklettert.

Janka - die ihre ersten Schritte auf der ganz grossen Bühne machte:
Mit großer Aufregung trat ich in meinem 2.Wettkampf gleich an einem DJC an -  ausgerechnet in meiner Heimathalle. Die Hoffnung in der Startliste weiter hinten zu stehen um die Qualifikationsrouten besser anschauen zu können erfüllten sich leider nicht und ich musste mit der Startnummer 2 gleich am Anfang des Wettkampfes an die Wand. Die erste Qualifikationsroute war im Einstieg zwar leicht, jedoch fingen dann am Ende des ersten Drittels meine Finger (Aufregung!) an zu zittern und ich fiel heraus. Ein bisschen ärgerlich war ich dann schon, doch auch erleichtert, dass ich die erste Route hinter mir hatte.
Die zweite Quali lief dann schon etwas besser. Von Anfang an ging ich die Route konzentrierter an und war bis  zu dem Punkt als ich raus fiel mit meiner Leistung relativ zufrieden.
Am Ende wurde ich 23. von 26. Mein Ziel war es nicht Letzte zu werden, und das habe ich auch geschafft!
Fazit: Ich brauche noch mehr Wettkampferfahrung und werde deswegen auch an den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften und an den Westdeutschen/Hessischen-Meisterschaften in diesem Jahr noch teilnehmen.

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Offener NRW-Cup 2-2011 Mülheim

Janka wollte es wissen. Kurzentschlossen fuhr sie über die Landesgrenze und sprang ins ihr bis dahin völlig unbekannte Wettkampf-Wasser.
Alles andere als ein Fischen im trüben...

Manche Leute fallen spätestens nach etwa einem Jahr Dauerplastikklettern in ein tiefes Motivationsloch - für andere geht es erst dann so richtig los. Janka ist eine aus der zweiten Kategorie!
Nach der Initialzündung in einer unserer Jugendgruppen reichte ihr die dort zur verfügung stehende Zeit bald nicht mehr aus und inzwischen trifft man Janka fast täglich in der Halle.

Irgendwann wars dann soweit. Genug Selbstbewusstsein für ein Wettkampfdebüt hatte sich angesammelt und das Interesse war grösser als die sowieso kaum vorhandenen Bedenken.
Also Los nach Mülheim, der dort anstehende NRW-Cup mit seinem Breitensportlichen Konzept sollte sicher ein geeignetes Testgelände bieten...

Leider fiel der Termin mitten in den Hochsommer, weswegen sich keine bereits erfahrenen Mitstreiter aus Darmstadt fanden. Dank moderner elektronischer Kommunikationstechniken gelang es immerhin auch aus dem fernen Chamonix noch alle angestauten Fragen - "und wie ist das jetzt eigentlich genau mit dieser Isolation...?" - zu Beantworten.
So fuhr Janka schlussendlich mit einem Stapel ausgedrukter Beratungs-E-mails gen Norden und tat was getan werden sollte...

Janka kletterte auf den 2. Platz in der Jugend-C.
Glückwunsch!
  
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DBC 3 / DBJJM-2011 Frankfurt

Zum ersten mal fand ein nationaler Bouldercup in Frankfurt statt, für uns daher quasi eine Pflichtveranstaltung.
Marvin und Lucas waren dabei...

Am Samstag startete Marvin im Herrenwettkampf:

In der offenen Qualifikation war mein Ziel erst einmal zu schauen welcher Boulder mir liegen konnte und mich dementsprechend zu entscheiden.
Ich wählte einen Boulder der an einer leicht überhängenden Kante anfing, an ein Volumen führte und schließlich in einer Verschneidung endete. Der erste Versuch war bereits sehr erfolgsversprechend, aus einem Flash wurde aber leider nichts da mir bei dem Rausschieben aus der Verschneidung an den Topgriff der Fuß weg ging. Ich rutschte mit dem Kinn die Kante runter...
Aber nichts passiert - und beim 2.Mal hielt der Fuß!

Den 2. Boulder konnte ich sogar flashen. Also guter Beginn.
Bei dem 3. Boulder, einem weiten Sprung aus einer Verschneidung an den Bonusgriff, konnte ich diesen jedoch leider auch beim letzten der vier erlaubten Versuche nicht festhalten.
Ähnlich verhielt es sich bei dem 4. Boulder, bei dem ich ständig von zwei direkt nebeneinander geschraubten Volumen abrutschte. So kam ich zwar auf die für mich passende Lösung, konnte diese aber dann leider nicht mehr klettern da ich schon zu platt war.

Mit den zwei schnellen Tops hatte ich mich jedoch als 18. für das Halbfinale qualifiziert und damit mein eigentliches Ziel schon erreicht.

Da in umgekehrter Platzierungsreihenfolge gestartet wurde hatte ich allerdings jetzt nur eine Stunde Pause bevor ich im Halbfinale an der Reihe war. Dementsprechend war ich kaum regeneriert, was sich gleich beim ersten Boulder bemerkbar machte, so dass ich nicht mal den Bonusgriff erreichte. Beim 2. erreichte ich durch einen Sprung aus einem Untergriff den Bonus und konnte ihn kurz verzögern was für die Wertung reichte. Auch bei dem 3. Boulder erreichte ich den Bonus, ein Volumen an dessen unterem Ende, schaffte es jedoch nicht mich weiter zu schieben. Diesen Boulder konnte auch sonst niemand toppen. Der 4. Boulder stellte ein sehr weiter Sprung an ein Volumen dar, über welches aufgestanden werden musste. Ich scheiterte jedoch an dem Sprung.

Auch wenn es im Halbfinale hätte etwas besser laufen können, war es für mich ein sehr gelungener Wettkampf und ich erreicht am Ende den 19. Platz bei den Herren.

Am folgenden Sonntag war dann die Jugend- und Juniorenmeisterschaft:

Bereits am ersten Boulder machte sich die Erschöpfung von gestern deutlich bemerkbar, so dass ich ihn erst im 4.Versuch klettern konnte, obwohl da normalerweise sicherlich ein Flash möglich gewesen wäre. Auch den 2. Boulder konnte ich erst im 2. Versuch klettern. Bei den restlichen 3 Bouldern hatte ich heute keine Chance, diese fielen jedoch extrem schwer aus und konnten nur von sehr wenigen getopt werden. Trotzdem holte ich mir bei diesen zumindest alle Bonusgriffe.

Am Ende ging ich als 9. aus der Quali und es zeigte sich, dass 2 schnellere Begehungen der beiden Boulder dann doch für das Finale gereicht hätten. Die Juniorenplatzierung war mir in diesem Fall aber nicht so wichtig, da ich meinen Schwerpunkt gestern bei den Herren gelegt, und dort ein für mich gutes Resultat erreichte hatte.

Lucas startete am Sonntag in der A-Jugend:

Ich reiste am Sonntag als Neuling zu einem Bouldercup und ging daher ohne große Erwartungen an den Start. Von den 5 Qualifikationsbouldern suchte ich mir den mit der größten Erfolgschance aus, um ihn als erstes in der bestmöglichen Form angehen zu können. Diesen toppte ich dann auch im dritten Versuch, wobei dort mit größerer Konzentration eie schnellere Begehung zu erzielen gewesen wäre. Bei dem zweiten Boulder erreichte ich den Bonusgriff bereits im ersten Versuch, allerdings gelang der Durchstieg nicht, da ich die richtige Bewegungsabfolge zu spät erkannte.

Bei zwei weiteren Bouldern erreichte ich ebenfalls den Bonusgriff, brauchte dabei allerdings zu viele Versuche. Für meinen ersten Bouldercup war ich sehr zufrieden, da ich immerhin einen Boulder getoppt hatte, das Ergebnis holte mich aber schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück J. Die Platzierungen waren relativ knapp und ich hätte den letzten Platz mit weniger benötigten Versuchen abwenden können, aber hinterher ist man halt immer schlauer.

Insgesamt war der Bouldercup aber eine interessante Erfahrungen und eine nette Abwechslung zu den Vorstiegswettkämpfen, die ansonsten an der Tagesordnung stehen.

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DSC/DJC II-2011 Regensburg

Auch beim Sportklettercup in Regensburg griffen Marvin und Lucas ins Geschehen ein. Zwei Starts, zwei Perspektiven...

Zunächst Marvins Eindrücke:
Da ich in der 1. Herrenquali erst ganz am Ende dran war hatte ich zu Beginn relativ viel Zeit. Demonstriert wurde die Quali vom amtierenden dt. Meister Markus Hoppe, der wider erwarten im oberen Drittel der Route stürzte. Die Schwierigkeit musste also sehr hoch sein was später durch den Moderator mit "im oberen 10. Grad“ und durch das einzige Top durch Shorty eindrucksvoll bestätigt wurde. Ich hatte also noch viel Zeit mich zu fragen wie ich da hochkommen würde.
Als ich dann an der Reihe war liefs zu Beginn sehr gut. Mein Plan trotz der flacheren und pressigen Kletterei zügig und flüssig zu klettern ging auf. So kam ich noch relativ fit an einen Tritt mit rechts und kreuzte an ein Volumen. Dieses nahm ich jedoch nur am unteren Ende als Sloper und nicht weiter oben als bessere Zange. Dieser Fehler hatte für den nächsten Zug leider katastrophale Folgen. Trotzdem war ich mit der erreichten Höhe sehr zufrieden, denke jedoch das da noch ein bisschen gegangen wäre...
Bereits in einer guten Stunde war ich schon in der 2. Quali dran. Wegen der kurzen Pause hatte ich jedoch bereits am 4. Haken dicke Arme.
Unterstützt durch die Anfeuerungsrufe gings dann aber doch noch bis in die Platte, die sich als Schlüsselstelle herausstellte. Von einer kleinen Leiste zog man gewöhnlich an einen sehr schlechten Sloper. Schnell war mir jedoch klar dass ich diesen in meinem Zustand nicht mehr festhalten konnte. Kurz entschlossen nahm ich den bessern Tritt daneben, zog unterkreuz an einen Seitgriff und versuchte davon an die nächste Leiste zu schnappen die ich meiner Meinung auch noch berührte jedoch nicht mehr gewertet bekam. Am Ende bewies sich dies für die mich in diesem Fall einzig richtige Lösung die mich nocheinmal einige Plätze nach vorne brauchte.
So reichte es am Ende für einen 19. Platz bei den Herren und für den 3. Platz bei den Junioren. Ein super Wettkampf und mein bisher bestes Ergebnis.

Und jetzt Lucas:
Ich  startete am Sonntag in der A-Jugend und beobachtete konzentriert die Demonstration der beiden Qualifikationsrouten, wobei die Erste eine leichte Abwandlung der Damenfinalroute des Vortags darstellte. Diese sollte ich dann auch als erstes klettern, stürzte jedoch leider durch einen blöden Ausrutscher beim Weitergreifen schon im ersten Viertel. Allerdings mussten sich an dieser Stelle einige Leute verabschieden, was dann nicht ganz so katastrophale Auswirkungen auf die Wertung hatte.
Die zweite Qualifikationsroute war ziemlich lang und pressig, hatte allerdings bis zum oberen Drittel keine extrem schwere Stelle. Bis dorthin lief alles relativ glatt, dann musste ich mich aber auch hier nach unten verabschieden.
Mit einem 19. Platz gehe ich nicht ganz zufrieden aus dem Wettkampf heraus, da ich mit einer besseren Vorbereitung mehr hätte erreichen können.
Vielen Dank an meinen Papa, der an dem Wochenende mit dabei war und uns gefahren und tatkräftig unterstützt hat.

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DBC 2-2010 Kitzbühel

Nachdem Marvin im letzten Jahr einen grossen Schub in Sachen Technik hinlegte, zog er diesen Winter erstmalig ein hartes Konditionstraining durch. Obs was gebracht hat sollte in Kitzbühel getestet werden. Hier sein Bericht...

Nachdem wir die lange Fahrt hinter uns gebracht hatten, ging es dann schon am Freitag-Nachmittag mit der Quali los. 8 schwere und spektakulär geschraubte Boulder innerhalb von 3 Stunden in möglichst wenigen Versuchen zu klettern, war das Ziel für die Teilnehmer aus Österreich und Deutschland.

Mein Plan war es mir erst einmal anzuschauen welche Boulder mir liegen könnten und dann auch noch von Shorty und Basti aus dem Deutschen Lead- Nationalkader ein paar Tipps zu bekommen, nachdem sie mal schnell alle Boulder getopt hatten.

So ging dann doch relativ viel Zeit ins Land, bis ich beim  Boulder Nr.7 an den Start ging. Diesen konnte ich dann sogar flashen, womit ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Dementsprechend war ich dann super motiviert auch noch die anderen zu topen. Ähnlich verlief es daher in Boulder Nr.6 - auch diesen konnte ich flashen.

Als nächstes probierte ich den 1. Boulder, da dieser mir noch am ehesten machbar erschien. Von einer Untergriffstrukturkannte musste man über Kreuz in einen relativ guten Seitgriff ziehen um von diesem zwei Sloper auf einem Volumen zu erwischen, dann hoch aufhocken und an den nächsten Sloper. Bei meinem 1. Versuch erwischte ich den von unten nicht sichtbaren Sloper auf dem Volumen nicht. Beim 2. Go entschloss ich mich zu springen und dies funktionierte. Trotzdem dauerte es noch 2 weitere kraftraubende Versuche bis ich den Topgriff in der Hand hielt.

Danach probierte ich den nächsten Boulder. Dieser besaß unten einen schwierigen Kamineinstieg, von dem man an ein Volumen springen musste. So einen schwierigen Kamin findet man nirgends in ganz Heubach - und Helge man kann sehr wohl aus einem Kamin rausfallen :) - also da hatte ich keine Chance.

Daher probierte ich den nächsten, der gleich zu Beginn einen Sprung hatte. Rechts eine kleine Seitleiste und links einer Kante, Füße auf Reibung und dann Abflug zu zwei Slopern, wo ich leider nie kleben blieb. Am Ende blieb ich dann noch bei einem Plattenboulder hängen. Nach einigen Versuchen gelang mir der Sprung nach dem kippeligen Aufsteher, und erreichte sogar noch die Zone, einen Spax-Seitgriff. Den nachfolgenden Kreuzzug schaffte ich aber leider nicht mehr.

Nun war auch schon die Zeit um. Das geht dann doch immer schneller als gedacht, und so hatte ich gar nicht alle Boulder probiert.
Schließlich konnte ich aber dann mit einem 37. Platz von 56 sehr zufrieden sein, zumal dies mein erster richtiger Bouldercup war. Und letzendlich solls ja auch immer noch Spaß machen und der kam wirklich nicht zu kurz: nette Leute, lockere Stimmung, coole Location, spektakuläre Boulder und Samstags ein spannendes (Halb-)Finale und eine gehörige Portion Muskelkater.

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DSC/DJC I-2011 Scheidegg

Dreiländercup mit Bodenseetrophy im westlichen Allgäu. Lucas berichtet von seinem Debut in der Jugend A und von Marvins Kampf gegen die alpenländische Konkurrenz...

Schon am Freitag fuhren wir zu dritt in den tiefen Süden, damit Marvin am Samstag frisch in den ersten Wettkampftag einsteigen kann. Wie in der letzten Saison ergibt sich die Juniorenwertung aus dem Herrenwettkampf. Marvin - Dank seiner guten Ergebnisse 2010 dieses Jahr mit hessischem A-Kader Status - muss sich also nicht nur im starken Herrenfeld, sondern auch noch gegenüber den Kletterern aus Österreich und der Schweiz behaupten, welche hier gemeinsam um die "Bodenseetrophy" kämpfen.

Die Qualirouten sind nicht sehr lang, dafür aber - wie alles in Scheidegg - extrem steil. „Eigentlich ein Boulder, wenn man betrachtet wie weit ich gekommen bin“, wie Marvin später treffend bemerkt.
In der ersten Route läuft es anfangs recht gut und konzentriert für ihn, allerdings saugen die kleinen Griffe die Kraft nur so aus seinen Armen. Nach dem ersten Drittel mit einem schweren Schulterzug von einem Sinter zu ner Struktur ist dann Schluss und wir wenden uns der anderen Qualiroute zu.

In dieser wartet auch etwa kurz nach dem ersten Drittel ein schwerer, weil extrem langer Zug in eine kleine offene Leiste. Marvin klettert bis zu dieser Stelle sehr ruhig und konzentriert, rutscht dann aber aus der Leiste und beendet damit seinen Go.

Insgesamt ist er nicht so zufrieden mit sich, erreicht in der Juniorenwertung mit einem 7. Rang aber die für ihn zweitbeste Platzierung in einem nationalen Wettkampf und sammelt vor allem sehr wichtige Punkt für die Deutsche Meisterschaft.

Am Sonntag bin dann Ich in der A-Jugend an der Reihe. Auch hier ist die erste Qualiroute extrem steil und setzt schon von Anfang an volle Konzentration voraus. Bis zum ersten Drittel klettere ich ohne Hektik und nutze den folgenden Ruhepunkt optimal aus. Im anschließenden Teil verlassen mich aber die Kräfte und bei einem weiten Zug, bei dem man sich in einen relativ guten Griff hinein fallen lassen muss, ist dann Schluss.

Die zweite Qualiroute beginnt im ersten Teil vielversprechend mit sicherer Kletterei an einer langen Sinterfahne hinauf. Bei einem nicht sehr schweren Zug in das folgende Dach hinein rutschen mir dann aber die Füße weg und beenden meinen Go.

Mit einem 19. Platz habe ich mich im hinteren Mittelfeld angesiedelt, was sich bei den folgenden Cups bestimmt noch steigern lässt.
In Regensburg gehts weiter...

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Offener Baden-Württembergischer Jugend-Bouldercup 2011

Als die Ausschreibung ins Haus schneite war klar - das ist was für Linda und Niklas.  Eine durchaus ernstzunehmende Veranstaltung. Hier der Bericht von Niklas...

Da sind wir wieder, diesmal in Karlsruhe mit dem selbst gestellten Auftrag unser Bestes zu geben und vor allem: Spaß haben!

Die Meisterschaft findet in der Messehalle statt, wo die Wettkampfwand des ÖAV auf einer mit Matten ausgelegten Bühne steht. Schnell wird klar: alle passen da nicht drauf. Also sind während der Qualifikation immer ein Paar auf den Zuschauerbänken und versuchen dort warm zu bleiben oder Pause zu machen. Das Aufwärmen findet hauptsächlich in dem Isolationsbereich statt, da an der Wand lediglich ein 5 Meter breites Teilstück für ca. 60 Kletterer zum Aufwärmen freigegeben ist.

Dann geht es los. Der Aufwärmbereich wird weg und die letzten zwei Quali-Routen hingeschraubt. Insgesamt gibt es 15 Routen, wobei jeder 5 vorgegebene „Probleme“ zu lösen hat, in je maximal 3 Versuchen.
Meine Quali sieht leider nicht so rosig aus, nur ein Top im flash  und eine „Bonus"-Wertung“. [na so schlecht ist das aber nu auch nicht!] Linda hingegen schafft, 4 Tops (3 flash) und 5 Bonus und klettert sich in das Finale.

Das Finale läuft im Intervallmodus. Jeder hat 4 Minuten Zeit um sein Boulderproblem zu lösen, dann wiederum 4 Minuten Zeit um sich auszuruhen. Dann noch mal dasselbe Procedere bei den weiteren Bouldern.
Linda rutscht im ersten, und wie sich später herausstellt entscheidenden, Boulder leider beim berühren des Topgriffes der Fuß weg und in den nächsten Bouldern schafft sie es, wie fast alle anderen Teilnehmerinnen auch, unglücklicherweise nicht mehr zu punkten.
Letztendlich landet Linda auf dem 10. Platz der B-Jugend (insgesamt gab es 20 Starterinnen und 10 Finalistinnen) und ich auf dem 9. Platz der A-Jugend (insgesamt gab es 12 Starter und 6 Finallisten).

Naja, Spaß hatten wir in jedem Fall und wir freuen uns schon auf ein Neues.

Vollständige Ergebnisse

Offene Koblenzer Jugendmeisterschaften 2011

Diesmal wurde die Saison von ganz neuen Gesichtern eingeleitet.
Wir haben Verstärkung bekommen...

Bei den Offenen Koblenzer Meisterschaften gaben gleich vier junge Kletterer der Jugendgruppe S-R-C-D ihr Wettkampfdebüt. Mit Linda die schon letztes Jahr bei den Hessenmeisterschaften am Start war und somit bereits etwas  Wettkampferfahrung hatte, sowie Ruth und Simone - beide diesmal in der Betreuerrolle - war das Team komplett.

Am Ende erreichten sogar zwei Leute die Finals.
In der weiblichen Jugend B belegte Lea Wenzel den 18., Simone Schroeder den 16., Kara Kreutz den 11. und Linda Fahlbusch den 6. Platz von 19 Starterinnen.
David Deichmann erreichte in der männlichen Jugend C, mit 11 Startern, einen tollen 4. Platz.

Einen Dank an die Sektion Koblenz, die dem motivierten Nachwuchs mit dieser Veranstaltung die Chance gegeben hat den Wettkampfsport auf unverkrampfte Weise kennen zu lernen.
Für die meisten wird dieses erste Mal wohl kaum das letzte gewesen sein!

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