European Youth Cup (Bouldern) Laval/Frankreich

Mein letzter Wettkampf in diesem Jahr! Nachdem ich in Würzburg nur knapp am 3.Platz in der Gesamtwertung gescheitert bin und ich dies erst einmal "verdauen" musste, musste ich gleich danach nach Frankreich um dort meinen 3.Platz in der Gesamtwertung der EYCs Bouldern zu sichern. Ich fuhr mit einem mulmigen Gefühl dorthin, weil ich zum Ende der Wettkampfsaison mich körperlich und mental absolut nicht mehr fit fühle. Aber der Reihe nach:

Nach Laval fuhren nicht mehr alle aus dem Nationalkader. Nur noch die Athleten, die eine Chance auf einem Podiumsplatz in der Gesamtabrechnung hatten. So reiste aus Kempten Patricia Holzmann zu mir und übernachtete bei mir. Am Freitag fuhren wir dann mit dem Zug von Frankfurt nach Düsseldorf, stiegen dort in ein Zug zum Flughafen Düsseldorf. Dort trafen wir die anderen aus dem Kader und wir flogen nach Rennes um von dort mit einem gemieteten Bus nach Laval zu fahren. Dort bezogen wir unsere Hotel und gingen gleich zur Eröffnungsfeier. Die war sehr beeindruckend. Jedes Land wurde vorgestellt. Für unseren Nationalkader hatte Lena Hermann die Flagge auf dem Podest zu präsentieren. Anschließend war technical meeting und die Nationaltrainer bekamen von den Veranstalter alle notwendigen Instruktionen.

Am Samstag mussten die Junioren und die Jugend A an den Start. Da hatte ich Zeit mir in aller Ruhe die Wettkämpfe anzuschauen und in den Qualifikationen und in den Finals meine Mannschaftskollegen anzufeuern.

Am Sonntag war ich dann dran,leider nicht an der Hauptwettkampfstätte, sondern in einer Schulsporthalle. das nicht sehr schön. Die Boulder lagen mir gar nicht und es kam wie es kommen musste, ich legte einen ziemlich schlechten Wettkampf hin und belegte in der Qualifikation nur den 15.Platz, was nicht für das Finale reichte. Jetzt hier es zittern ob meine Mitkonkurrentinnen so viel Punkte in der Endabrechnung sammeln konnten um mich zu übertreffen.

Ich hatte Glück. Meine Mitstreiterin aus Österreich holte dann in der Endabrechnung genauso viele Punkte und wir erreichten zusammen den 3.Platz in der Gesamtabrechnung. So endete die Saison 2013, nach Würzburg, doch noch recht erfolgreich. Ich erreichte den 3.Platz in der Gesamtwertung der Europäischen Jugend Cups Bouldern.

Jetzt heißt es aber erst einmal Pause. Ich brauch sie dringend um mich wieder für die nächste Saison zu motivieren und um meinem Körper mal eine Pause zu gönnen.

DJC (Lead) III Würzburg 2013

In Würzburg wurden die deutschen Meister gekürt. Im letzten und entscheidenden Wettkampf gab es in Würzburg beim dritten Lead Wettkampf die entscheidenden Punkte für die Overall Wertung. Aus allen sieben Wettkämpfen (3 Lead; 2 Boulder und 2 Speed) wurden die Ergebnisse zusammengezogen. 2 Ergebnisse durften man streichen, allerdings musste aus jeder Wettkampfkategorie mindestens 1 Wettbewerb in die Wertung genommen werden. Janka lag vor dem DJC auf dem 3. Platz und.....aber lest selbst!

Endlich! Das Ende naht! Mit letzter Kraft und mit einem Fünktchen noch an Motivation fuhren wir nach Würzburg. Wir, das waren Helene und ich. Unsere anderen Starterinnen aus der Sektion waren entweder mit ihrer Schulklasse unterwegs (Lilli) oder waren leider verletzt (Charlotte). Helene kam ein paar Tage wieder zu mir und das baute mich ein wenig auf, denn ich hatte nach dieser langen und anstrengenden Wettkampfsaison nur noch wenig Kraft und Motivation. Ich merkte jetzt schon die Belastung von Boulderwettkämpfen, Deutschlandcups, regionalen Wettkämpfen (Westdeutsche; Rheinland-Pfalz; Hessische)und den internationalen Wettkämpfen. Daran muss ich mich erst gewöhnen.

Meine Ausgangslage vor dem Wettkampf war sehr positiv. Ich hatte auf Grund meiner guten Ergebnisse noch ein Streichresultat frei und konnte diesen Wettkampf relativ gelöst angehen. Ziel war es den 3.Platz zu halten, um am Ende auf das Podium zu steigen. Später mehr.

Wir fuhren also nach Würzburg und übernachteten in der Jugendherberge. Dort waren ebenfalls viele andere Kletterer aus anderen Bundesländern. Abends gingen wir mit dem Norddeutschen Kader essen.

Am nächsten Tag ging es also los. Die erste Qualiroute war schon nicht mein Ding. Ich spürte schon ein Unbehagen und merkte gleich bei den ersten Zügen, dass meine Arme dick wurden. Hier zeigte sich mal wieder meine mangelnde Kraftausdauer. Ich musste an einem Sloper "schütteln" und merkte schon, dass das nicht mein Tag, meine Route ist. Ich flog an einer Stelle raus, die ich unter Normalform locker passiert hätte. Am Ende der 1.Quali war ich auf dem 17. Platz. Das ist mir schon seit meinem ersten DJC in Darmstadt 2011 nicht mehr passiert. Frustriert war ich schon, aber ich wusste auch woran es gelegen hatte.

In der 2.Quali, eine schwere 9er Route (Aussage vom Schrauber Hoppe), wollte ich noch einmal Gas geben - so leicht wollte ich mich nicht geschlagen geben. Und ich kletterte auch - im Rahmen meiner momentanen körperlichen Verfassung - recht gut. Am Ende war ich in der 2.Quali auf dem 7.Platz. Zusammengerechnet reichte es zum ersten Mal in diesem Jahr nicht für eine Finalteilnahme und ich wurde 12. Das war jedoch alles nicht so dramatisch, da ich ja noch ein Streichresultat hatte.

Dramatisch wurde es für mich allerdings dann im Finale. Eine Mitkonkurrentin kletterte völlig überraschend auf den 1.Platz und konnte damit vom 6.Platz in der Gesamtwertung hauchdünn an mir vorbeiziehen und sich den 3.Platz der Gesamtwertung ergattern. Ich war ganz schön fertig als das Gesamtergebniss bekannt gegeben wurde, da nicht nur ich sondern auch viele andere nicht damit gerechnet hatten. Hart - aber sie hatte nun mal am Schluss 10 Punkte mehr.

Noch ein Wettkampf steht jetzt an. Der European Youth Cup (Bouldern) in Laval/Frankreich. Auch dort gilt es den dritten Platz der europäischen Gesamtwertung zu verteidigen. Mal schauen was noch geht nach so einer aufreibenden Saison. Bin schon froh wenn sie dann endlich vorbei ist und ich eine wohlverdiente Pause machen kann.

 

Vollständige Ergebnisse weibl. Jugend B

 

Overall-Wertung des Deutschen Jugendcups 2013:

 

Endergebnis Deutscher Jugendcup 2013 weibl.Jugend A

Endergebnis Deutscher Jugendcup 2013 weibl.Jugend B

 

Westdeutsche Meisterschaft (Lead) Frankenthal 2013

Vor dem nächsten Deutschland Cup war es für die Einen eine gute Wettkampfprobe nach der Sommerpause, für viele andere aus dem Team Darmstadt waren die Westdeutschen Meisterschaften aber auch der erste große Wettkampf in ihrer noch kurzen Kletterkarriere. Wie auch schon 1 Jahr zuvor in St.Wendel, fuhr die Sektion Darmstadt-Starkenburg mit einem großen Kader zu den Meisterschaften. Hier ein Bericht vom Team Darmstadt:

06:00 Uhr: Nachdem wir uns mit großer Mühe aus den Betten quälten, kamen wir voller Aufregung 2 Stunden später in Frankenthal an. Diesmal waren wir wieder mit einem richtig großem Team am Start: Tobi, Mali, Lea, Luca, Kara, Jannis, Janka, Lilli. Fabi und Ini zum anfeuern. Als wir ankamen mussten wir nur schnell uns alle registrieren lassen und dann ging es auch schon los.

Voller Erwartung starteten wir in die Qualifikationsrouten. Die waren gar nicht so leicht. Die erste für die Jugend B und C war eine knifflige Verschneidung, die den meisten von uns leichter fiel, als die 2. Qualiroute, die durch steileres, überhängendes Gelände führte. Das ging zum Glück nicht nur uns so: Lea und Janka schafften es bis ins Finale! Alle Jugend A Mädels und die Damen hatten ihre eigenen Probleme zu lösen, dies gelang die für Darmstadt startende Lilli am allerbesten, sie konnte beide Routen souverän toppen.

Auch für die männl. Jugend A und die Herren hatten sie die beiden Routenschrauber (die meisten werden sie aus der Halle kennen: Robert Heinrich und Luke Brady) schöne, spannende Kletterproblem ausgedacht. Hier waren wir zwar nicht die allerbesten, hatten aber unseren Spaß und können zufrieden sein. Finalteilnahmen sprangen allerdings nicht heraus. Mit insgesamt 3 Athletinnen in den Finals konnten wir dennoch ein gutes Teamergebnis feiern:

Lea überkletterte leider eine Exe und musste wieder zurück klettern, wobei sie soviel Kraft in den Griffen lies, dass sie anschließend aus der Route fiel. Trotzdem hat Lea mit ohrer Finalteilnahme eine sehr gute Platzierung erreicht, sie wurde 6.. Janka machte fast alles richtig und kletterte auf den 2.Platz der weibl. Jugend B.

Noch besser zurecht kam Lilli, sie gewann die weibl. Jugend A. Als Doppelstarterin (die Jugend A darf auch bei den Senioren antreten) konnte sie mit dem 2.Platz bei den Damen ein weiteres gutes Ergebnis erzielen.

Für Janka und Lilli war es ein kleiner Wettkampf nebenbei, mehr Training als Highlight, für alle anderen ein Erlebnis der eher seltenen Art (noch :-)). 

Ganz besonders haben wir uns auch für Marvin Winkler gefreut, der in der Herren-Finalroute bis kurz vorm Top herausfiel und den 3.Platz errang.

Was noch zu erwähnen ist, dass Trainer Fabian nach langer Wettkampfpause mal wieder an einem Wettkampf mitgemacht hat und in den beiden schweren Qualiroute eine beachtliche Leistung schaffte und nur knapp an der Finalteilnahme scheiterte. Er wurde 12 nach der Qualifikation. Respekt!

Nach den Siegerehrungen und nach spannenden aber auch anstrengenden 12 Stunden in und um die Pfalz-Rock Halle in Frankenthal fuhren wir müde und zufrieden zurück.

Vollständiges Ergebnis weibl. Jugend C

Vollständiges Ergebnis weibl. Jugend B

Vollständiges Ergebnis weibl. Jugend A

Vollständiges Ergebnis Damen

Vollständiges Ergebnis männl. Jugend C

Vollständiges Ergebnis männl. Jugend B

Vollständiges Ergebnis männl. Jugend A

Vollständiges Ergebnis Herren

IFSC World Youth Championship Central Saanich/Kanada 2013

Eine Kletterin von der Sektion Darmstadt-Starkenburg bei den Jugendweltmeisterschaften im Lead in Kanada. Lilli Kiesgen konnte sich nach ihrer Finalteilnahme beim DC in Kempten für die Weltmeisterschaften qualifizieren. Hier ihr Bericht:

Die Jugend WM ist der bisher größte Wettkampf, bei dem ich mitgemacht habe.

Es begann mit dem Hinflug, bei welchem wir uns alle auf dem Frankfurter Flughafen trafen um dann gemeinsam nach Vancouver zu fliegen. Der Flug ging 10 Stunden und wir flogen eine erstaunliche Strecke, bei welcher man sich immer wieder wundert, dass man noch so weit fliegen musste....Als wir dann endlich landeten, hatten die meisten ein paar Stunden geschlafen. Wir waren alle ziemlich müde, gleichzeitig aber auch aufgedreht und gespannt auf die kommende Zeit.

Es wurden Autos gemietet und die Fahrt begann. Wir hatten noch eine relativ weite Strecke vor uns, da der Wettkampf auf Vancouver Island stattfand und wir noch mit der Fähre fahren mussten. Auf der Fähre sahen wir dann das erste Mal das typische Kanada mit den vielen Wäldern, die pure Natur. Auf Vancouver Island ging das dann ein wenig verloren, da wir zu unserem Hotel fuhren und hauptsächlich die Straßen sahen.

Das Hotel lag an einer Kreuzung direkt in Central Saanich, einem lang gestrecktem Ort auf Vancouver Island. Nach der Ankunft waren alle von diesem 40 Stunden Tag sehr mitgenommen und fielen in ihre Betten. Ich ebenfalls. Für den nächsten Tag war eine Trainingseinheit geplant, bei welcher auf Grund von irgendwelchen Formularen gewisse Schwierigkeiten auftraten. Als wir dann endlich mit dem Training beginnen konnten, waren wir alle auf Grund der schlechten Organisation genervt. Die Trainingseinheit bestand aus einer Runde bouldern, bei der jeder einen Boulder definieren musste, der sein Stärken widerspiegelt.

Danach fuhren wir ins Hotel zurück um ein typisch Nordamerikanisches Essen einzunehmen: Burger! Die Trainer schlugen für den nächsten Tag eine weitere Trainingseinheit vor, die wir Mädels aber ablehnten, da wir 2 Tage Pause vor dem Wettkampf haben wollten. Als Alternative zogen wir am nächsten Tag zum shoppen nach Victoria Downhall. 

Am nächsten Tag gingen wir gemeinsam zum Strand. es war leider zu kalt zum schwimmen, aber vereinzelt sprangen dann doch einzelne Jungs ins kalte Wasser. Anschließend fuhren wir in ein Nationalpark um uns einen kleinen, aber sehr schönen Wasserfall zu betrachten. Am Abend war dann die Opening Ceremony. Dort trafen wir dann auch auf alle Teilnehmer der anderen Nationen. es war sehr feierlich und man fühlte schon, dass eine Weltmeisterschaft was besonderes ist.

Bei einer WM werden Qualirouten nicht am gleichen Tag geklettert. Ich musste an meiner ersten Quali erst relativ spät ran, so dass ich ausgeschlafen am Wettkampfort erschien und mich gut warm machen konnte. Ich hatte mich schon vor meinem Go mit anderen über die Route ausgetauscht und war dann relativ zufrieden mit meiner Leistung. Die 2 Qualiroute ging ich jedoch zu verbissen und nicht konzentriert genug an und war nicht zufrieden. Es reichte jedoch für das Halbfinale.

Vor dem Halbfinale waren noch die Speedwettbewerbe, an denen 2 Leute aus dem Kader teilnahmen. Wir feuerten sie gemeinsam an und abends gingen wir alle an den Strand.

Der nächste Tag war der Tag der Halbfinals und der Finals. Das HF bestand aus einzelnen Routen für jede Altersklasse. Die Routenbesichtigung war ab 10, so dass ich gegen 11 starten durfte. Ich hatte einen super Start in der Route und konnte sie flüssig klettern, ich war auch sehr schnell, leider zu schnell, denn ich übersah einen Griff und landete dann schlussendlich auf den 14.Platz. Ich war ein bisschen über meine eigene "Dappigkeit" verärgert, freute mich aber für die deutschen Finalisten. das Finale war dann nachmittags, so dass wir alle zuschauen und anfeuerten konnten. Abends feierten wir ein bisschen mit den Anderen, lagen aber um 23.00 Uhr im Bett, da der nächste Tag wieder anstrengend sein würde.

Am nächsten Morgen mussten wir wieder früh unsere Sachen packen um die Fähre zu bekommen, denn wir hatten noch einen Besuch in Vancouver eingeplant. Wir hatte dann allerdings nur 2 Stunden Zeit uns die Stadt anzuschauen.

Der Rückflug war wieder sehr anstrengend und dauerte 10 Stunden (gefühlte 13 Stunden). Als wir in Frankfurt ankamen waren wir alle fix und fertig, wollten jedoch noch den restlichen Tag durchhalten wegen dem Jetlag.

Letztendlich war der Wettkampf für mich eine neue Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin. Die Platzierung (14.Platz) war zufriedenstellend und ich bin zuversichtlich, dass noch Luft nach oben besteht.

 

Vollständiges Ergebnis female youth A (U18)

 

European Youth Cup (Bouldern) L´Argentiére/Frankreich

Nach ihrem erfolgreichen 3.Platz beim EYC Bouldern in Sofia/Bulgarien wurde Janka zu einem weiteren EYC Bouldern in die Jugendnationalmannschaft nominiert. Das ein Versuch im Bouldern sehr viel ausmacht erlebte Janka in L´Argentiére nicht weit von Briancon in der Region Hautes-Alpes.

Nach dem für mich doch sehr erfreulichen Boulderwettkampf in Sofia/Bulgarien freute ich mich sehr über die Nominierung für den EYC in L´Argentiére. Meine Freundin Helene Wolf aus Hamburg wurde ebenfalls nominiert und so kam sie schon ein paar Tage vor der Abfahrt zu mir nach Reinheim-Ueberau. Wir trainierten noch einmal zum Abschluss und fuhren dann am Samstag nach Frankreich. Es war eine endlos lange Fahrt mit vielen Staus in Deutschland und in der Schweiz. Nach 10 Stunden Fahrt kamen wir endlich in L´Argentiére/Frankreich an und bezogen erst einmal ein anderes Hotel, da der Kader erst ein Tag später ankommen sollte.

Wir reisten deswegen einen Tag früher an, weil im benachbarten Briancon ein Lead-Weltcup stattfand und wir am Samstagabend das Finale uns anschauen wollten. Wir fuhren dann nach Briancon. Das Finale fand auf einem alten Marktplatz, umringt von alten französischen Häusern, im Zentrum von Briancon statt. Es war ein besonderes Spektakel. 5000-6000 Zuschauer schauten sich das Finale an. Die Stimmung war sagenhaft und wir freuten uns, das "Shorty" Tauporn auch das Finale erreicht hatte. Das Damenfinale konnten wir leider nicht sehen, da wir erst so spät angereist waren. So konnte ich leider nicht den Sieg meiner Lieblingskletterin Jain Kim sehen.

Am nächsten Tag kam dann der restliche Jugendnationalkader angereist und wir bezogen alle gemeinsam das gleiche Hotel. Am Abend beim gemeinsamen Abendessen wurden wir über das Reglement und den Ablauf des kommenden Wettkampfes von den Bundestrainern informiert.

Es war heiß!!! - sehr heiß und so war ich froh, dass die Jugend B früh an den Start ging. Die Boulder waren sehr "old school" geschraubt, sehr viele Leisten aber auch Sprünge. Die Qualifikation war ganz okay - konnte aber auch besser sein. Ich toppte 5 von 8 Boulder und brauchte 7 Versuche. Wie sich am Ende leider herausstellte, brauchte ich genau 1 Versuch zu viel um das Finale zu erreichen und belegte nach der Qualifikation den undankbaren 7. Platz. Beim Bouldern kommen immer 6 ins Finale.

Wer aber glaubt, dass wir nur essen und bouldern, der hat sich getäuscht. In der Wettkampfpause gingen wir mit den Österreicherinnen, Italienerinnen und Französinnen schwimmen und hatten viel Spaß und Kontakt. Abends feierten wir gemeinsam und am nächsten Tag feuerten wir alle unsere Finalisten an.

Insgesamt war L´Argentiére ein ganz tolles Erlebnis. Sportlich war ich schon ein bisschen enttäuscht, weil ich doch so nahe stand wieder in ein europäisches Finale im Bouldern zu gelangen. Im europäischen Gesamtklassement belege ich nach Sofia/Bulgarien und L´Argentiére/Frankreich den 3.Platz und hoffe beim abschließendem EYC in Laval/Frankreich den Podiumsplatz zu verteidigen. Das wäre schon ein riesiger Erfolg.

 

Vollständiges Ergebnis female youth B (U16)

DJC Speed I München 2013

Was sein muss, muss sein! Nach den neuestem Reglement wird die deutsche Meisterin aus der Overall-Wertung gekürt. Man muss mindestens eine Speed Wertung in die Gesamtabrechnung mit einbringen. Also fuhren Lilli und Janka nach München zum DJC Speed.

Jetzt also auch Speed. Nicht gerade die Lieblingsdisziplin von Lilli und Janka. Vor dem Speedcup noch schnell in Darmstadt mit Robert an zwei Trainingstagen mal schnell Speed trainiert - hoch und runter gerannt die Wand - und dann ging es zum Speedcup nach München.

Der DJC Speed fand auf dem Königsplatz, mitten in der Münchner Innenstadt, direkt neben dem Marienplatz, statt. Im Rahmen eines großen Münchener Sportfestes präsentierten sich bei bestem "Kaiserwetter" alle Münchner Sportvereine mit ihren Sportarten zu einem "Mitmachfest" auf dem Platz. Schon früh am Morgen füllte sich der Platz mit Ständen und Sportlern. Gegenüber der DAV Speedwand fand ein Worldcup Slackline Contest statt. Hier konnte man die besten Slackliner mit ihren waghalsigen Vorführungen bewundern.

Beim Speed kann man, im Gegensatz zum Lead oder Bouldern, an der Speedwand noch 2 Trainingsläufe absolvieren, um sich die Bewegungs-automatismen noch mal zu vergegenwärtigen. Viele sind vorher noch nie eine 15m Speedwand hochgeklettert.

Nach dem Training begann dann der Wettbewerb. Man bekommt eine Gegnerin zugelost, gegen die man dann 2 mal antreten muss. Die beste Zeit, die man geklettert hat, wird gewertet. Es kommt also in der Qualifikation nicht darauf an zu gewinnen; nur die Zeit entscheidet wer in die Finals kommt. Lilli und Janka konnte sich achtbar schlagen und kamen beide in die nächste Runde. Janka konnte ihre Bestzeit in der Qualifikation schon um 4 Sekunden verbessern.

In der nächsten Runde werden die Gegner nach der Platzierung der Qualifikation zugeordnet und hier entscheidet jetzt, wer als Erster oben ist; K.O. Modus! Janka konnte auch im Achtelfinale siegen und kam souverän ins Viertefinale unter die letzten 8 und musste sich dort hauchdünn geschlagen geben. Sie belegte einen, für sie, überraschenden 5 Platz und konnte ihre Bestzeit noch einmal verbessern.

Lilli kam auch unter die letzten 8 und belegte letztendlich wie Janka den 5.Platz.

Für beide war es okay und die Platzierung und die Punkte können gut in die Gesamtwertung mitgenommen werden.

Spass hat es gemacht und das Resumée: "Nächstes Jahr müssen wir in der Vorbereitung mehr Speed trainieren!"

Vollständige Ergebnisse weibl. Jugend A

Vollständige Ergebnisse weibl. Jugend B

 

European Youth Cup (Bouldern) Sofia/Bulgarien 2013

Wie aufregend!! Janka und Lilli wurden nach ihren nationalen Bouldererfolgen für den EYC Bouldern in Sofia/Bulgarien nominiert. Nicht gerade ein typisches Land in dem ein EYC stattfindet und so gestaltete sich die Reise und der Aufenthalt in der bulgarischen Hauptstadt doch sehr aufregend und wenn das sportliche noch passt....

Nach unseren guten Ergebnissen bei den deutschen Bouldercups wurden Lilli und ich für den EYC Bouldern in Sofia/Bulgarien nominiert. Dies war kein "normaler" EYC, weil wir weder mit dem Bus noch mit der Bahn anreisten, sondern der ganze Kader nach Sofia flog.

Wir trafen einige aus dem Kader schon morgens auf dem Frankfurter Flughafen um von dort nach Wien zu fliegen. Dort kam der Rest des Kaders hinzu und wir flogen gemeinsam weiter nach Sofia. Als wir in Sofia ankamen, merkten wir den Wetterunterschied und mussten auch feststellen, dass es in Bulgarien eine andere Währung als den Euro gab. Auch die Sprache und die Schrift war uns sehr fremd.

Das Hotel, was auf den ersten Blick sehr komfortabel und teuer aussah, erwies sich als ein typisches bulgarisches Hotel mit einigen Mängeln. Am ersten Tag, vor dem Wettkampf, haben wir einige Freizeitaktivitäten in einem nahen Park gemacht (Slackline), sowie kleine Teamspiele. Danach eine kleine Shopping-Tour mit Eisessen.

Am nächsten Tag dann die Qualifikation. Die Boulder waren sehr vielfältig und ich konnte sogar meine Abneigung gegenüber Sprüngen überwinden und flashte einen Sprungboulder. Die Qualifikation verlief für uns beide sehr gut und wir konnten uns beide für die Finale qualifizieren. Lilli qualifizierte sich als 6. und ich konnte mich als 3. für das Finale, das am nächsten Tag stattfand, qualifizieren.

Finaltag: Das Wetter begrüßte uns mit Regen. Ich musste als Teilnehmerin der weibl. Jugend B früh in die Halle, weil mein Finale als erstes stattfand. Den ersten Boulder konnte ich im letzten Versuch noch erklimmen. Beim 2.Boulder scheiterte ich am Zug zum Bonusgriff.  Der letzte Boulder - im europäischen Finale gibt es nur 3 Boulder - musste also über die Platzierung entscheiden. Ich konnte den letzten Boulder im 4.versuch als einzige toppen und erreichte damit einen super 3.Platz in einem europäischen Boulderwettbewerb. das freute mich riesig, dass ich in einem EYC ein Podiumsplatz erzielen konnte.

Lillis Finale verlief unglücklich und sie verpasste leider mit einem - trotzdem - hervorragend 4.Platz ganz knapp einen Podiumsplatz.

Insgesamt war die Reise sehr aufregend und wir gewannen viele neue Eindrücke: sportlich, wie auch von einer Stadt, von einer Sprache, die uns doch sehr fremd war.

Vollständiges Ergebnis female youth A (U18)

Vollstandiges Ergebnis female youth B (U16)

 

DLC II / DJCL I 2013 Kempten

Drei Mädels kämpften in der guten Allgäuer Luft um Meisterschaftspunkte. Für Charlotte wars der erste nationale Wettkampf.
Hier ihr Bericht...

Am Samstag sind die Junioren und die alten Leute (anm.: die mit grossem Abstand älteste Finalteilnehmerin war übrigens Jahrgang 89 ;-) ) geklettert, am Sonntag war die Jugend dran.

Lilli kletterte schon am Samstag für die Damen und lieferte eine bärenstarke Vorstellung ab. Sie kletterte souverän ins Finale und wurde dort vierte.

Am Sonntag startete Janka als erste und dann ich in der Jugend B, Lilli in der Jugend A. Die erste Route fing eigentlich ganz gut bei mir an. Doch kurz nach (!) einer Schlüsselstelle machte ich einen kleinen Fehler und fiel an einer Stelle, die mir normalerweise nicht schwer gefallen wäre (ärgerlich, aber naja). Die zweite Quali lief dann deutlich besser, rettete mich dann aber nicht mehr ins Finale.

Nach der Qualifikation ware Janka siebte, Lilli vierte, und ich 13. Lilli und Janka kamen ins Finale und schafften den siebten und vierten Platz. Janka kletterte in allen drei Routen ziemlich weit, aber Lilli war am Sonntag schon ganz schön müde und wurde ab einer bestimmtem Höhe immer ganz schnell platt.
Trotzdem erreichte auch sie ein gutes Ergebnis bei der Jugend. Zusammen mit ihrer super Leistung vom Vortag hat sie die Nationaltrainer überzeugt, sie für die Jugend-EM in Imst und sogar die WM in Kanada zu nominieren. Richtig Toll!!!

Zusammengefasst muss man sagen:
Wir Darmstädter haben mal wieder ein super Team-Ergebnis geholt!
Der Wettkampf hätte bei mir zwar besser laufen können, aber trotzdem war dies ein schönes Wochenende. Und es war schließlich mein erster Deutschlandcup und ganz bestimmt nicht mein letzter... ;-)
 
Vollständige Ergebnisse Damen
Vollständige Ergebnisse Jugend B weiblich
Vollständige Ergebnisse Jugend A weiblich

DBC II / DJCB II-2013 Auerbach

Nicht an der Bergstrasse, sondern in der Oberpfalz gastierte der Deutsche Bouldercup in einer perfekt vorbereiteten Location.
Ein Bericht von aussen...

Lilli war für uns als Doppelstarterin gemeldet.
Im Damenwettkampf am Samstag endete die Qualifikation für sie im Mittelfeld, mit dem 15. Platz. Das, bei den Damen aufgrund des kleineren Starterfeldes auf 12 Teilnehmerinnen reduzierte, Halbfinale konnte sie so leider nicht erreichen.
Da Lilli aber auch in der weibl. Jugend A klettert hatte sie ja noch die Möglichkeit am Sonntag bei der Jugend ein besseres Ergebnis zu erzielen.

Dort wollte auch Janka ihren Sieg beim 1.DJC in Frankfurt mit einem guten Ergebnis bestätigen, die Finalteilnahme war das Ziel.
Der Plan war war, wie beim Bouldercup in Frankfurt, schnell und zügig die Qualifikationsboulder zu klettern. Sie startete gleich mit einem einem Boulder, der einen Sprung zur Seite hatte - flasht. Erst der dritte Boulder benötigte drei Versuche, der vierte ging jedoch wieder auf anhieb. Am fünften, den innerhalb der Ersten Stunde noch keine eine Begehung hatte, wurde es dann nochmal spannend. Janka schaffte diesen Boulder als erste und zog als Beste der Qualifikation ins Finale ein. Das erste Ziel war erreicht.

Im Finale hing, nach einem guten Start und Problemen am zweiten, schlussendlich alles am vierten Boulder. Ein Top im vierten Versuch reichte am Ende zum 3. Platz auf dem Podium.
Gleichzeitig sicherte sie sich damit auch die Teilnahme an den Europacups in Sofia/Bulgarien und in L´Argentiére/Frankreich - nicht schlecht!

Bei Lilli lief die Qualifikation nicht ganz so gut. Voller Elan startet sie selbstbewusst in die Qualifikation und konnte, aber wieder Erwarten, keinen der ersten 3 Boulder flashen. Lilli nahm eine Pause um sich wieder zu sammeln und konzentraion zu findn. Diese reichte anschließend auch für ein Top, doch verpasste sie als 7. Platzierte abermals den Einzug ins Finale sehr knapp.
Kein Prolem - auch so ist Lilli zum EYC in Sofia nominiert.

Doch zunächst geht es für die Mädels weiter mit Lead in Kempten und Speed in München.
 
Vollständige Ergebnisse Damen
Vollständige Ergebnisse Jugend B weiblich
Vollständige Ergebnisse Jugend A weiblich

Offener NRW Kids Cup Chorweiler 2013

Der NRW Kids-Cup bietet kleinen und grösser werdenden Leuten tolle Ziele für spannende Forschungsreisen. Unter Fabians Leitung reiste unser Erkundungstrupp diesmal in einen berüchtigten Kölner Vorort. Ein spannender Expeditionsbericht aus Sicht des Teams... 

Ini (U12):
Wir hatten viel Spaß. Es waren vier Boulder, drei Routen und auch eine Speed Route. Die gabs bei mir Zwischendurch.
Insgesamt waren es 130 Teilnehmer und wir Darmstädter haben uns richtig gut geschlagen.
Ini (U12) wurde 6.
Tobi (U14) wurde 14.
Chris (U10) wurde natürlich 1. - wie immer ;-)
Charlotte (U14) wurde 3. (ohne Rechenfehler 2.)
Und der Sieger des nächsten Kids-Cup steht auch schon fest:  INI! :D

Tobi. (U14):
Ich fing mit der einfachsten Route an und kam bis nach oben. Als ich dann aber den schwersten Boulder probierte lief es nicht ganz gut - ich bekam nach drei Versuchen nur 10 Punkte. Auch im dritten Boulder, den ich direkt danach probierte lief es ähnlich.
Ich war ganz schön enttäuscht, bekam aber wieder Mut als ich den einfachsten Boulder schaffte. Auch beim zweiten Boulder ließ der Top nicht lange auf sich warten und nun gab es keine Spur mehr von Enttäuschung.
Danach machte ich Speed und da hatte ich großen Druck, denn Speed entschied in der Gesamtwertung einiges und ich hatte mir vorgenommen besser zu sein als letztes mal. Es lief erstaunlich gut und ich erreichte eine Zeit von 9.88 sec.
Danach machte ich die erste große Pause und aß eine leckere Pizza!
Hinterher stellte ich mich für Route drei (die schwerste) an und musste eine dreiviertel Stunde warten (genug zeit zum verdauen) bis ich starten durfte. Schließlich kam ich dran und kämpfte mich bis 60 Punkte hoch!
Ich wollte mich gerade für die zweite Route anstellen als ich für das Teamspiel aufgerufen wurde. Das Spiel hieß „Ich habe eine Karabinerkette und ging wie ein Ochse am Berg“ Meine Gruppe war gut und es passierten ein paar lustige Dinge. Als wir auf die Idee kamen die Karabinerkette zu schließen schoss ein Mädchen einen Jungen die Karabiner unter die Beine dort wo es am meisten weh tut. Ich und ein anderer Junge hatten die Idee sich in einem Weichboden zu verstecken Die Leiterin fand die Idee nicht so gut und schmiss uns raus.
Das passte mir ganz gut denn ich musste noch eine Route klettern und war mit der Zeit knapp. Also ging ich als letzter zur Route und musste nicht anstehen Ich kletterte bis nach oben und nahm 100 Punkte mit.
Am Ende reichte es für einen 14. Platz mit 437 Punkten und ein schöner Wettkampf ging zu Ende.

Charlotte (U14):
Ich fand den Wettkampf zwar toll, bin aber trotzdem froh, dass dies nun mein letzter Kidscup war, denn jetzt konzentriere ich mich mehr auf Jugendcups. Das Teamspiel fand ich aber etwas unnötig. Ich fand es nicht so toll, dass beim Bouldern die Anzahl der Versuche nicht in die Wertung gingen, da ich jeden Boulder auf Anhieb schaffte, jedoch „nur“ gleich viele Punkte bekam wie jemand, der die Boulder erst beim zweiten oder dritten Versuch schaffte.
Die Boulder und Routen waren sehr abwechslungsreich und schön geschraubt und der Wettkampf war ein schöner Abschluss meiner Kidscupkarriere.
 
Vollständige Ergebnisse

European Youth Championchips Boulder 2013 Grindelwald SUI

Durch ihren 1.Platz beim Deutschen Bouldercup in Frankfurt war Janka für die Europameisterschaften im Bouldern in Grindelwald qualifiziert. Eine Chance die sie sich natürlich nicht hat entgehen lassen - hier ihr Bericht...

Freitag Mittag fuhr ich freudig nervös in die Schweiz. Ich konnte nicht einschätzen was auf diesem Niveau von mir erwartet wird. Wie sind die Boulder? Kann ich mit dem, gegenüber dem DC, anderen Qualifikationsmodus umgehen? Wo stehe ich im europäischen Vergleich?
Es versprach spannend zu werden.

Freitagabends war Treffpunkt im Hotel, in dem wir alle übernachteten. Hier wurden wir auch nochmal von den Bundestrainern in dem Wettkampfmodus eingewiesen.
8 Boulder mussten in jeweils max. 5 Versuchen geklettert werden , wofür 1h 50' Zeit war. 40 Wettkämpferinnen aus 25 Ländern traten in der weiblichen Jugend B an – da heißt es schnell den Wettkampf aufnehmen um am Ende nicht in Zeitschwierigkeiten zu kommen.
Wie sich später zeigte hatte ich damit diesmal kein Problem,dafür aber ein paar andere - aber davon später.

Samstagmorgen begann dann die Qualifikation. Zusammesn mit meiner Freundin Sophie Rauberger ging ich den Wettkampf forsch an und wir flashten die ersten 4 Boulder.
Hier wurden bereits alle Schwierigkeiten geboten, vom flachen Plattenboulder bis zu unangenehmen Srüngen an Dachkanten, Sloper und Leisten alles war dabei. Die Boulder waren klasse und es lief - nach 30 min hatten wir 50 % der Qualiboulder geflasht und lagen zur Halbzeit vorne im Gesamtklassement.
Dann kam der 5. Boulder – ein koordinativ schwieriger Seitsprung. Hier stockte mein Fluss und die ersten Versuche misslangen. Im 5. Ansetzen schaffte ich endlich den Sprung... noch ein Zug bis Topp... ich machte noch ein Fußwechsel... und fiel :-( Der Boulder war futsch!
Taktisch habe ich da einen Fehler gemacht. Ich hätte nach den 3 Fehlversuchen weiterziehen sollen um mir diesen erst später noch mal vorzunehmen.

Anschließen toppte ich noch 2 weitere im jeweils 2. Versuch. Merkte aber, dass beide Fehlversuche in den Bouldern aus Konzentrationsfehlern kamen. Nachwirkungen vom misslungenen Boulder vorher? Ich denke schon. So nahe dran an den Top 10!
Ich stand bei 6 getoppten Bouldern und einem Bonus vor dem letzten Boulder. Wieder ein koordinativer Sprung zur Seite. Hier zeigte sich meine Schwäche - diesen Sprung bekam ich gar nicht hin.

Letztendlich beendete ich diese Europameisterschaft als 15. von 40.
Damit habe ich die Gewissheit auf europäischem Niveau mithalten zu können, zumal es erst mein dritter großer nationaler bzw. mein erster internationaler Boulderwettkampf war. Ich habe wieder sehr viel Erfahrung gesammelt und weiß jetzt was ich noch intensiver trainieren muss.

Als nächstes gilt es jetzt beim 2. Bouldercup in Auerbach am 16.06 wieder ein gutes Ergebnis zu erzielen!

Vollständige Ergebnisse

Offene Norddeutsche Meisterschaft Bouldern 2013 Hamburg

Um es vorweg zu nehmen - es wurde schon wieder gewonnen! Wer aber glaubt das Siegen sei im Norden leicht, weil sich die dortigen Ureinwohner mit den steileren Dingen nicht auskennen, liegt weit daneben.
Ein Nordwandkrimi von Stefan...

Zwei junge Darmstädterinnen zogen aus, um den Norden zu erobern. Es war der 3.5.13 als sich Malika und Charlotte auf den Weg machten um bei den Norddeutschen Meisterschaften im Bouldern anzutreten. Ihr Weg führte mit der Bahn nach Wuppertal, wo sie bei mir ins Auto stiegen, um nach Hamburg zu fahren. Nach einem gemütlichen Abend und einer ruhigen Nacht ging der Weg auf das Gelände der Internationalen Gartenschau in die Nordwandhalle, eine tolle und schön gelegene Kletteranlage.

Die dort geschraubten Boulder sahen super interessant aus, aber auch brutal schwer. Von Platten, kniffeligen Traversen bis zu Dynamos wurden alle Arten von Bewegungsproblemen abgefragt. Oft waren lange Züge geschraubt, gut für Charlotte, schwierig für Mali.
Mali konnte einige schöne Boulder lösen, fiel dann aber doch noch am Zielgriff raus. So hatte sie am Ende einen super Wettkampf geklettert, wurde dann aber etwas unter Wert geschlagen.
Nachdem Charlotte 5 von 7 Bouldern ziehen konnte, zeichnete sich ab, dass es zum Einzug ins Finale reicht. So beschloss sie, bei den letzten beiden Bouldern nicht mehr alles zu geben. Charlotte zog als dritte ins Finale ein.

Aber dann! Rock'n Roll!
Erstaunlicherweise sahen die 4 Finalboulder machbar aus und es zeigte sich dann auch, dass die Top 4 Athletinnen alle Boulder klettern konnten. Es kam auf die Anzahl der Versuche an.
Bei den ersten beiden Bouldern tat sich nichts und beim Dritten, brauchte die bis dahin zweitplatzierte Lena Hoffmann einen Versuch mehr, so dass Charlotte hauchdünn auf Platz 2 lag. Der 4. Musste entscheiden. Dieser fing mit einer Reibungsplatte an. Die 6. Plazierte Lea Fischbacher (Kassel) flashte souverän, so dass jeder dachte „der Drops is gelutscht“ - aber weit gefehlt.
Charlotte kippte 2 x aus dieser Platte - ist der zweite Platz damit wieder weg?... Aber auch Lena brauchte drei Versuche, Charlotte blieb auf 2... Das Helene Wolf hier hoch kommt erschien sowieso fest zu stehen...
Tatsächlich musste Helene 9 x neu ansetzen! Erst als das Podest für sie futsch war, erreichte auch Helene das Top und der Sieg ging damit an Charlotte - die einzige Athletin im Jugend-C Alter die sich für das Finale qualifiziert hatte.

Für den stolzen Vater natürlich ein teures Vergnügen, da bei dem anschließenden Besuch des Abercrombie & Fitch Stores das Portmanie relativ locker saß.

Aber auch Mali bekam die Bühne noch mal für sich, sie wurde als Lottofee bei der anschließenden Verlosung auserkoren (Siehe Video).

Merke 1: um einen Wettkampf zu gewinnen muss man top klettern, aber auch die Nerven und Ruhe haben, keine Fehler zu machen.

Merke 2: der Norden hat sich gemausert. Hamburg zeigte einen absolut top organisierten Wettkampf, bei dem wirklich herausragende Leistungen gezeigt wurden.
 

Vollständige Ergebnisse

Video 1 und Video 2

Landesmeisterschaften im März und April

Leider waren unsere wettkämpfenden Autoren in den letzten Wochen von einer umfassenden literarischen Frühjahrsmüdigkeit betroffen.
Zeitgleich wurde jedoch auf verschiedenen Landesmeisterschaften angegriffen wie selten zuvor.

Richtig starke Teams reisten nach Kaiserslautern, Fulda und Frankenthal und kehrten nicht nur mit grossen und kleinen persönlichen Erfolgen, sondern sogar mit mehreren Podiumsplätzen und hessichen Meistertiteln zurück.
Glückwunsch an Charlotte, Janka und Lilli!

Klasse Leistungen gab es aber vor allem bei jenen zu sehen, die sich hier zum ersten mal dem Thema Wettkampfklettern stellten und mit viel Spass bei der sache waren.
Auch die erfahrenere Konkurrenz musste sich da teilweise ganz schön warm anziehen. Da geht noch einiges!

Ist duchaus lohnend sich mal durch die Ergebnislisten zu klicken...
 
 
16. März, Kaiserslautern:

Offene Rheinland-Pfalz Meisterschaft Bouldern
 
 
13. April, Fulda:

Hessische Meisterschaften Lead

Bericht, Video und Fotos
 
 
20. April, Frankenthal:

Offene Rheinland-Pfalz Meisterschaft Lead
 

DJCB I-2013 Frankfurt

Neues Jahr, neue Regeln, neues Glück - wer 2013 Deutsche Jugendmeisterin werden will muss dieses Jahr in allen drei Disziplinen antreten.
Zum Saisonstart wurde erstmal heftig gebouldert und neben dem erwähnten Glück hatte Janka vor allem einen richtig guten Lauf!
Hier ihr Bericht...

Harte Trainingswochen liegen jetzt hinter mir. Der Winter wurde von mir massiv dazu genutzt Maximalkraft und Beweglichkeit zu trainieren. Deshalb war das Bouldern Hauptbestandteil des Wintertrainings. Vor dem ersten Deutschen Jugendcup im Bouldern konnte ich bei Blocage und ganz besonders bei den Hard Moves in Wuppertal, wo ich mich für das Boulderwelt Team aus Frankfurt qualifizierte, reichlich Erfahrung sammeln und viele schwierige Boulder klettern.

Nachdem ich im letzten Jahr in Auerbach, bei meinem 1. Bouldercup, Probleme mit der Zeiteinteilung hatte, nahm ich mir eine andere Wettkampfstrategie für diesen Bouldercup vor. Ich wollte die Qualifikationsboulder zügig klettern um mein Ziel Finalteilnahme zu realisieren.

Die Qualifikation mit 6 Bouldern begann um 10.00 Uhr. 5 Boulder kletterte ich flash und nur bei einem brauchte ich 2 Versuche um ihn zu toppen. Meine Zeiteinteilung war bestens. Ich war in knapp 25 Minuten schon durch!
Die Qualifikationsboulder erschienen mir doch recht einfach, so hatte ich ein bisschen Angst, dass dieses Ergebnis nicht für das Finale reichen sollte. Aber es passte und ich zog sogar als 2., zusammen mit 6 anderen Boulderinnen, die das gleiche Ergebnis hatten wie ich ins Finale ein.

Ins Finale ging ich als 2. an den Start. Im ersten Boulder in einer Verschneidung. Scheiterte ich zunächst im ersten Versuch und bekam auch im zweiten den letzten Zug nicht hin, weil ich versuchte dynamisch zum Topgriff zu ziehen. Im dritten Versuch probierte ich einen Fußwechsel auf einem kleinen Tritt, welcher funktionierte und ich dann Boulder so toppen konnte.
Den 2. Finalboulder mit grossen Sloppern konnte ich direkt flashen.
Beim 3. Boulder fand ich die funktionierende Lösung für eine Stelle im 2. Versuch - das dritte Top.
Den abschließenden Boulder konnte ich wieder flashen und somit gewann ich mit 4 Tops und 7 Versuchen zum ersten Mal einen Wettkampf zur Deutschen Meisterschaft.

Ich freute mich riesig über diesen tollen Erfolg!
Dazu kam, dass ich mit diesem Sieg für die Europameisterschaften in Bouldern in Grindelwald/Schweiz qualifiziert bin.
Das Kletterjahr 2013 hat gut begonnen.

Einen weiteren Podiumsplatz gab es übrigens für Llli, die bei den Jugend-A Mädels solide auf den dritten Platz boulderte.
Glückwunsch an Beide - super Leistung!

Vollständige Ergebnisse