Aktivitäten
Unterschiedlich lange und schwere Wanderungen sind von der Hütte aus möglich. In unmittelbarer Umgebung liegt das bekannte Felsenmeer, das sich zum Wandern und freien Klettern für Kinder eignet.
Zu den Kletterfelsen Borstein und Hohenstein ist es ca. ½ Stunde Fußweg. Beide Felsen sind ideal für Anfänger geeignet.
Im Felsenmeer ergießt sich ein Meer von abgesprengten Felsen ins Lautertal hinuter. Es diente den Römern als Steinbruch. Über 300 teilweise bearbeitete Steine sind hier noch zu sehen. An den Werkzeugspuren lässt sich die Technik der antiken Handwerker ablesen, was in dieser Form sonst allein in Ägypten möglich ist.
Karten:
Nördlicher vorderer Odenwald Nr. 5, 1:20 000,
Rother Wanderführer Odenwald
beides in jeder Buchhandlung erhältlich

Verkehrsanbindung
Reichenbach ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Für Pkws steht ca. 5 min entfernt ein großer, gebührenpflichtiger Gemeindeparkplatz zur Verfügung.
Eine schöne Alternative ist die Anreise zu Fuß!
Unser Wandervorschlag:
Der neu eröffnete "Nibelungensteig" (Wanderkennzeichen N) führt nach 10,8 km ab Zwingenberg zum Felsenmeer. Am Fuße des Felsenmeeres liegt im Wald unsere "Felsberghütte"
Weitere Informationen unter folgender Adresse:
http://www.nibelungensteig.info/
Geschichte
Am 07.August 1950 erwarb die beiden, damals noch getrennten, Sektionen Darmstadt und Starkenburg das 1945/46 erbaute Behelfsheim "Waldschänke".
Am 24.06.1951 wurde sie eingeweiht und erhielt den Namen "Felsberghütte". In mühevoller Arbeit richtete man die Hütte für die späteren Nutzung als Selbstversorgerhütte für Besucher der Kletterfelsen Borstein und Hohenstein her. Die Elektrifizierung und der endgültige Bezug erfolgte 1956.
Aus vorhandenen Unterlagen geht hervor, dass die Einrichtung und Ausstattung mit Matratzen, Decken und Möbeln aus der Jugendherberge Bad Homburg und aus dem Zentrallager des Jugendherbergswerks in Frankfurt stammten und kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Die Hütte diente seinerzeit neben der eigenen Nutzung auch dem Deutschen Jugendherbergswerk als Ausweichquartier für die Jugendherberge in Reichenbach.
Der Kaufpreis für die Hütte und das Grundstück belief sich damals auf stolze 2500 DM! Die Beratungsstelle des nach dem Krieg neu gegründeten DAV unterstützte die Sektionen dabei mit einer Spende von 1500 DM.
Auf Beschluss der Jahreshauptversammlung der Sektion Starkenburg wurde das Teileigentum am 27. Dezember 1973 an die Sektion Darmstadt verkauft. Somit war die Darmstädter Sektion seit dem 1. Januar 1974 Alleineigentümerin. Seit September 2000 wird die Stromversorgung der Felsberghütte aus regenerativer Energie gespeist. http://www.naturpur-energie.ag/
Am 22.08.2010 wurde der 60. Jahrestag der Felsberghütte gefeiert. Ca. 80 Mitglieder kamen zu dem von Uschi Kmoch organisierten Tag der offenen Tür an die Felsberghütte.













