XXL

Gruppe für Jugendliche der Jahrgänge 1995-1999
Termine 1.Halbjahr 2010
- Sa. 27.2.2010 Kletterhalle Darmstadt
- So. 28.2.2010 Topropeschein, Halle Darmstadt
- vorauss. Sa. 27.3.2010 Bad Dürkheim (altern. Halle Darmstadt)
- Sa. 10.4.2010 Hohenstein (altern. Halle Darmstadt)
- Sa. 29.5.2010 Heubach
- Juni (Wochenende) Franken oder Elsas
- Juli 18.-24.Hüttenwoche in den Alpen
- August Heubach
Nächstes Treffen Juli Sommerfahrt Kröntenhütte
Termine zum Download
nachfolgend wichtige Termine im 'ics' Format für eure elektronischen Kalender. (z.B. Ical)
Schulferien Hessen |
Bericht: Fontainebleau, Oktober 09

Sonntag Morgen, 10 Uhr. Mindestens 5 Bouldermatten, ein Berg aus Rucksäcken, Zelten, Kochtöpfen und daneben 7 gespannte, aber noch leicht verschlafene XXLer – vor allem gespannt, wie wohl der „Berg“ samt unser zwei Betreuerinnen Jana und Ilona in dem kleinen VW-Bus passen soll! Zum Glück passte alles hinein und los ging es nach Frankreich.
Am späten Nachmittag hatten wir unser Ziel erreicht: Fontainebleau oder „Bleau“ wie die meisten sagen ist ein Städtchen in der Nähe von Paris mit schätzungsweise hundert Apotheken – vielleicht deshalb, weil drumherum ein riesiger Wald mit Tausenden von feinsten Boulderfelsen liegt (also jede Menge Schrammen, Pflaster, Salben...).
Wir machten es uns erstmal auf dem Campingplatz gemütlich – wollten wir eigentlich, aber beim Ausladen merkten wir, dass wir ein Zelt vergessen hatten! Kein Problem für kreative Kletterer – Frederik zog in den jetzt leeren Kofferraum des VW-Bus, Linda und Phillin schliefen auf der „kuschligen“ Rückbank. Jana und Ilona bekamen das Zwei-Frau-Zelt und der Rest (Shawna, Johanna, Peter und Flo)konnten sich im 6er Zelt richtig ausbreiten. Johanna und Shawna zauberten aus dem Küchenstudio Nudeln mit Tomatensoße, satt und zufrieden legten wir uns ins eiskalte Zelt (dabei war DAS noch die WÄRMSTE Nacht!).
Am Morgen holten Ilona und Flo richtig frisches, leckeres, echt französisches Baguette und so gestärkt machten wir uns zum „Elephant“ auf. Alles voller bizzarrer Felsen – wir machten uns begeistert ans Bouldern. Außerdem gab es jede Menge Höhlen zu entdecken oder spielten 1-2-3. „HÖHEpunkt“ war der „Elephant (etwa 3 Meter), der richtige Ort für ein Gruppenfoto. Problem war nur der Selbstauslöser: drücken, hochklettern, lächeln in 5 Sekunden. Für Jana kein Problem, nur für den Foto, der wollte erst beim zweiten Anlauf ein Bild machen.
Wieder „zu Hause“ auf dem Campingplatz traten unsere Küchenmeister in Aktion und danach kämpften wir nicht mit Felsen, sondern mit Karten um Zauberer, Könige und Narren. Dann wurde es eisekalt - nur gut, dass Ilona und Jana dafür gesorgt hatten, dass wir alle Bouldermützen dabei hatten!
Morgens lag zwar kein Eis auf dem Zelt, aber jeder wollte gerne am Topf sitzen, damit die Hände warm wurden. Dafür wirkte der Sonnenaufgang fast wie eine kitschige Postkarte: leichter Nebel über dem Fluß, goldene Sonnenstrahlen und Schwäne.
Florian Storm
Mittwoch war ein schöner Tag, der in der Mitte lag.
Wir sind nach 95.2 gefahren. Der Tag fing mit einem schönem 1,2,3 - Frei-Spiel an, was wir immer zum Aufwärmen spielten. Auch in diesem Gebiet gab es schöne Felsen zum Klettern. Und auch hier trafen wir die Ihlefelds. Johanna, Feline und ich sind dann zu dritt von Fels zu Fels gesprungen. Es war ähnlich wie am Felsenmeer, nur dass die Spalten zwischen den einzelenen Felsen viel größer sind. Manchmal waren die Abstände so groß, dass man sich erst nicht getraute, zu springen. Aber dann ist doch immer alles gut gegangen. Was man dort auch gut machen konnte, war Höhlen zu suchen (am aller besten ging das aber beim "Elephant" ). Etwas später sind Feline und ich noch ein bißchen rumgelaufen und haben dabei eine Art Schlucht aus Felsen gefunden. Dort konnte man super klettern und herum springen. Als wir dann wieder am Campingplatz waren, spielten wir fangen und aßen zum Abendessen Milchreis den Peter gekocht hatte.
Am Donnerstag (der eigentlich unser Ruhetag sein sollte) waren wir in Apremont, wo es einen weißen Parcour und einen Gelben gab. Dort trafen wir die Ihlefelds, Paul und noch ein paar andere ein drittes Mal. Wir spielten wieder 1,2,3 - Frei zum Aufwärmen, bis es dann endlich ans Klettern ging. Während Johanna, Frederic, Feline,Jana und ich uns an den weißen Parcur heran machten, kletterten Linda, Flo und Joscha den Gelben und Peter machte Gepäckdienst. Der weiße Parcour war ein sehr schöner Parcour mit einfachen aber ganz lustigen Boulders, auch wenn man es nicht richtig Klettern nennen konnte, sondern eher eine
Art Wanderung mit Schnitzeljagd, weil wir immer den nächsten Boulder suchen mussten. Wenn die Felsen doppelt so hoch gewesen währen, wär es in den Spalten zwischen den einzelenen Felsen wie in einem Labyrinth gewesen. Zum Glück hatten wir eine Karte und Pfeile, die uns herum führten (auf die Pfeile war allerdings nicht immer Verlass!). Mit viel Suchen, Klettern, Lachen und Picnic zwischendurch machte es richtig Spaß. Am Ende taten mir in den Kletterschuhen die Füße richtig weh und Hunger hatte ich auch. Zum Glück hatten wir unsere Essenskiste dabei.
Am Abend genossen wir dann noch ein leckeres Abendessen, dabei erzählten wir uns Witze und lustige Situationen. Nach einem langen 1,2,3 - Frei-Spiel ging es ins Bett.
Am Freitag standen fast alle früh auf, um noch ein letztes Mal zum Bäcker zu gehen, Brötchen zu holen und auf dem Heimweg eine Apfeltasche zu essen. Als wir an diesem Morgen aufstanden, waren die Tassen schon an den Tellern festgefroren.
Beim Frühstücken war es immer total kalt. Deshalb haben wir uns immer an den Töpfen gewärmt mit denen wir morgens den Tee gekocht haben. Nachmittags sind wir dann noch mal zum "Elephant" gefahren, weil es dort alle am schönsten fanden und zum Abschluss gerne noch mal da hin wollten. Dort haben wir dann mal wieder 1,2,3 - Frei gespielt. Was mann da aber (bis auf Klettern)wirklich am allerbesten machen konnte, war Höhlen zu suchen. Man konnte sie als super Versteck fürs Fangenspielen benutzen. Zwischendurch haben wir einen Sandburg-Wettbewerb gemacht. Als wir schon ein paar Stunden dort waren, fragten wir uns langsam, wo eigentlich die Ihlefels blieben, da wir mit ihnen verabredet waren. Also machten Linda und ich uns auf die Suche. Wir fanden sie dann auf der anderen Seite des Gebietes wieder.
Gegen Abend fuhren wir dann wieder zum Campingplatz. An diesem letzten Abend blieben wir besonders lange wach. Wir grillten, saßen noch ein bißchen am Feuer und gingen noch ein letztes Mal über den Campingplatz. Irgendwann, lange nachdem Ilona und Jana schon im Bett waren, gingen wir dann auch schlafen. Den ganzen Tag hatten alle davon gesprochen, wie schade sie es fanden , dass die Zeit schon rum war.
Am nächsten Tag ging es dann nach Hause.
Ich selber fand es richtig toll, auch weil ich daduch alle, die mit waren, viel besser kennen gelernt habe.
Shawna Herden
Bildergalerien
hier gibts weitere Bildergalerien zu den letzen Ausfahrten
Theater Aschenputtel auf der Felsberghütte Nov. 2008
Viel Spaß beim Anschauen







































