Klettern über und unter der Erde
Sommerfahrt der Kletterspinnen 2011
Wir sind nach Bayern zum Kormershof gefahren. Der Zeltplatz war anfangs sehr leer, füllte sich aber mit immer mehr Familien und weiteren Jugendgruppen. Da wir unsere Zelte am Ende des Zeltplatzes aufschlugen, versuchten die meisten von uns den sehr langen Weg zum Klo auf ein Minimum zu beschränken. Schuhe und auch der ganze Rest war dennoch nach kürzester Zeit durchnässt.
Später am Abend fielen wir dann erleichtert in unsere Schlafsacke. Am nächsten morgen kam schon das erste Highlight: ein Besuch in einer Tropfsteinhöhle!!! Aber eben keine für den normalen Menschen, sondern nur etwas für die richtig Mutigen. Auf dem Boden kriechen, durch Löcher schlüpfen und durch Pfützen robben stand auf dem Programm. Das ganze sollte drei Stunden dauern, ausgerüstet waren wir mit 2 Führern, Stirnlampen und Helmen. Die Voraussagen der beiden Führer stimmten alle: dass wir Sachen machen würden, die wir uns vorher nicht zugetraut hätten, dass unsere Klamotten danach nass und sehr dreckig sein würden und vor allem dass wir eine Menge Spaß haben würden!!!!
Danach gönnten wir uns als Belohnung einen Besuch im Königsbad und verbrachten dort 3 angenehme Stunden. Leider verletze sich in der Rutsche schon der Erste und musste nach Hause gebracht werden.
Die nächsten 3 Tage waren wir an verschiedenen Felsen klettern (Lindenfels, Wolfsstein, Bärenfels und dem Laienfelder Pfeiler) Mit dem Wetter hatten wir allerdings nicht so Glück. Einmal war es so kalt, das wir in die Kletterhalle nach Forchheim gingen. Dort feierten wir einige Erfolgserlebnisse (die Tourbewertung war etwas lasch), erlebten aber eine böse Überraschung, als sie schon um 16:00 Uhr schloss.
Die Felsen haben uns allen gut gefallen, für jeden war etwas dabei und weit laufen musste man auch nicht. Im Laufe der Woche wurde das Wetter immer besser, einmal waren wir auch noch mal schwimmen. Dieses mal ging’s ins Felsenbad, das uns mit einer Temperatur von 15,5 C schockte. Viel Spaß hatten wir auch in der gegenüber liegenden Rodelbahn, deren gut gemeinte Ratschläge „bremsen“ wir natürlich nicht beachteten.
Schließlich war auch schon der letzte Tag gekommen. Zelte wurden eingepackt, Biertischgarnituren weggebracht und so unglücklich waren wir darüber auch nicht. Endlich konnten wir die extreme Wespenplage hinter uns lassen, die auch trotz erfolgversprechender Wespenfallen nicht gestoppt werden konnte. Mit dem voll bepackten Auto fuhren wir zur Kanuvermietung und machten von dort aus eine Tour die Wisent entlang. Stromschnellen wurden bezwungen und schließlich ging es schon nach Hause.
Ingesamt hatten wir eine tolle Woche und bedanken uns bei Andrea, Erik und Ulli, die extra zum Touren einhängen in die Fränkische gekommen sind
Liebe Grüße von den Kletterspinnen ;)

