12.03.2017 St. Jost Pilgerweg um das Fischbachtal

Vollmond sei Dank kam zum Wochenende die ersehnte Wetteränderung und so machte der Sonntag seinem Namen alle Ehre.

Gut gelaunt begaben sich 26 Wanderer auf den Weg des St. Jost rund um das Fischbachtal, der auch als Pilgerweg benannt und genutzt wird.

Startpunkt war der Parkplatz Riedbusch in Lichtenberg. Immer dem J 1 folgend, ging es erstmal zum Schloss, dann hinunter nach Niedernhausen, über die St. Jost-Ruine hinauf zu den zwölf Aposteln mit schöner Aussicht, weiter über den Rimdidim zur Neunkirchner Höhe. Am Kaiserturm konnten wir dann endlich, in der Sonne sitzend, unsere Rucksäcke erleichtern. Frisch gestärkt nahmen wir die letzten 10 Kilometer, nicht wie erhofft nur noch bergab, ein bisschen ging es auch noch bergauf, durch Neunkirchen, Lützelbach, über den Ringwall Heuneburg zurück nach Lichtenberg.
Hier endete unsere 23 km lange Runde mit dem Resümee, ein schöner Weg, mal auf schmalen Pfaden, mal auf breiteren Wegen und die Bäckchen hat natürlich die Märzensonne rot gefärbt.

12.02.2017 Große Wegscheidrunde durch das Jagdgebiet der Nibelungen

Für diese Wanderung hat Jörg eine Tour mit 28 km und 950 HM angekündigt, also schon recht ambitionierte Anforderungen. Doch wer meinte, dass dies für eine eher kleine Wandererschar sorgt, sah sich schwer im Irrtum. 27 gut gelaunte Walk-On'ler, darunter auch ein paar neue Gesichter und einige junge Wiederholungstäter, sowie ein U30er ergänzten unsere Gruppe. Das freut uns sehr.

Start und Ziel war in Ober-Ostern und bei herrlichem Sonnenschein, der sich durch den Morgendunst gekämpft hat, erlebten wir einen tollen Wandertag. Jörg hat bei seiner Runde wieder alles im Repertoire gehabt. Breite Wege, schmale Pfade, ein paar Querfeldein-Passagen, eine sagenumwobene Quelle und eine eher verwunschen scheinende Quelle, Baumhindernisse, Weidezäune, eine Kapelle, sportliches Bergauf und Bergab machten die Runde sehr kurzweilig und abwechslungsreich. Schließlich ist bei unseren Touren stets der Weg das Ziel.

Hier nun Jörgs Tourenbericht für Euch.

Große Wegscheid-Runde war das Motto.

An der Wegscheide bei dem Kahlberg kreuzen Ost-West und Süd-Nord Verkehrswege. Außerdem münden die Gewässer aus dem Gebiet das wir durchstreiften in die 3 Haupttäler des nördlichen Odenwaldes: Weschnitz-,  Gersprenz- und Mümlingtal.

Wir umkreisten also so etwas wie einen geografischen Odenwälder Mittelpunkt.

Der Wettergott war mal wieder gnädig. Die Luft war nicht zu kalt, mal windig, zum Nachmittag wurde es sonnig. So gab es interessante Lichtspiele im Wald und Vögel pfiffen ihr erstes Frühlingslied.  An manchen Stellen lag noch Schnee, und bei unserer Mittagsrast konnten wir  uns auf einer sonnigen Lichtung auf der Wiese breitmachen.

Start war bei dem Gasthof Ostertal. Zunächst liefen wir stramm bergauf zum Nibelungensteig. Dem folgten wir auf der Route über Weschnitz –Walburgiskapelle – Cafe Bauer – Grasellenbach zur Siegfriedquelle. Die vielen Cafés ignorierten wir und machten Rucksackrast an der Quelle.

Von hier bis Ober-Hiltersklingen waren die Wege vielfältig. Holzrückewege erschlossen wenig begangene Pfade und der Anteil an Forststraßen wurde minimiert. Ein Teil der Gruppe machte einen Abstecher zum einsamen Weißfraubrunnen. Und nach der Mittagsrast auf der schon erwähnten Lichtung gab es eine kleine Expedition durch den Wald und über Weiden runter in den Ort.

Weiter führte der Weg längs eines sonnigen Waldrandes oberhalb des Streitbachtals, dann durch Tannenwald zu einem alten Grenzweg hoch zur Lärmfeuerhütte.  Der Rest der Wanderung bestand aus einem direkten Abstieg über schmale Pfade runter nach Erzbach und rüber nach Ober-Ostern zu unserem Ausgangspunkt.

Da die Gaststätten im Ostertal geschlossen oder überfüllt waren gab es dann den wohlverdienten Abschluss in der Zirbenstube, mit Kachelofen, bei Kuchen und Kochkäs im Hotel Berghof in Erzbach. 

28.01.-29.01.2017 Samstagswanderung mit Hüttenübernachtung und Kesselgulasch in Heubach

Remo hat zu einer Samstagswanderung mit Start in  Heubach am DAV-Heubachhaus eingeladen. 10 Wanderer haben sich dieses Event mit anschließendem Kesselgulasch und Lagerfeuer draußen, sowie einer urgemütlichen Hüttenübernachtung nicht entgehen lassen.

Am Samstag, den 28.01.2017 trafen sich um 10.00 Uhr bei guter Wetterlage (kühl aber ohne Regen) 8 unerschrockene Walk-Onler zum gemeinsamen Wandern mit anschließender Hüttenübernachtung im Heubacher Haus. Nach dem Verräumen der diversen Lebensmittel für Abendessen und Frühstück und der Übernachtungsutensilien wurde die Wanderung direkt von der Hütte aus in Richtung „Breuberg“ angegangen. Unterwegs wurde viel gelacht und getrascht und dabei kam der eigentliche Weg etwas unter die Räder! Aber nichts desto trotz (so kennt man die WalkOnler) ließ sich die Truppe nicht den Spaß verderben (sieht man an den Schneebildern). Nach gelungenem und verschlungenem Marsch kehrten alle wohlbehalten wieder zur Heubachhütte zurück. Gleich darauf wurde flugs das von Remo extra hierfür vorbereitete Abendessen auf dem Lagerfeuerplatz erhitzt. Die Außentemperatur war noch ausreichend und das Lagerfeuer tat sein Übriges dazu. Nach dem tollen Abendessen (großer Dank an Remo) gingen alle in den gut aufgeheizten „Aufenthaltsraum“ mit Kachelofenromantik zum Klönen und anschließender Diashow. Kurz zuvor gab es noch Zuwachs von Anne und Antje. Die Diashow startete Roland mit Informationen über seine DAV-Wandertour aus dem Jahr 2012 von der Insel „La Reunion“ (Eine Insel mit 2-Bergen). Nach dem tropisch feuchten und vulkanischen Ausflug ging es anschließend mit dem Hauptvortrag von Steffen über seine und Karins „Nepalreise 2016“ mit vielen beeindruckenden Bildern (kalt und felsig) weiter.

Nach diesem ergiebigen Dia-Abend ging es feucht fröhlich in den späten Abend und dann in die Bettruhe hinein. Am nächsten Morgen gab es dann ein vielfältiges und kräftiges Frühstück und danach wurde die Hütte gemeinsam geputzt und geräumt. Man verabschiedete sich mit dem Resümee: gerne wieder in Heubach zu übernachten und zu Wandern bzw. zu Klettern.

 

 

 

09.01.2017 Main-Stromberg-Weg einmal anders herum

Zur ersten Wanderung in 2017 hat Astrid den Main-Stromberg-Weg von Roßdorf nach Dreieichenhain, also quasi rückwärts, mit den Walk-On'lern unter die Sohle genommen. Start war in Roßdorf am Parkplatz Jugendhof, wo sich eine Gruppe von 19 Wanderern, darunter auch wieder ein paar neue Wanderbegeisterte, zu dieser winterlichen Tour getroffen hat. Vorbei an der Menhir-Anlage und über die Scheftheimer Wiesen führte der Weg zum Forsthaus Einsiedel, entlang der Grube Messel weiter durch den Koberstädter Wald bei Egelsbach schließlich nach Dreieichenhain. Bei der Mittagsrast konnte Ingrid an der Koberstädter Hütte im Unterholz noch ein ganz seltenes und äußerst kampfstarkes rundliches Pokemon fangen und damit ihren Score ordentlich aufpolieren. Ansonsten war heißer Tee bei den winterlichen Temperaturen sehr gefragt und die Trinkpausen waren wichtig.

Angetrieben durch die frische und kalte Winterluft war der Wanderschritt diesmal recht flott (oder lag es an den fehlenden Höhenmetern???) und der Torbogen in die Altstadt von Dreieichenhain wurde schon um ca. 14.15 Uhr durchschritten.
In einem netten Kaffee fanden wir auch alle Platz um die Zeit mit Kaffee, Kuchen und netten Gesprächen bis zur Abfahrt des Zuges nach Dieburg zu nutzen.
Beim Wandern ist die Gruppe routiniert, das Zugfahren war neu und das Vertrauen in die von Astrid ausgeknobelte Zug- und Busverbindung zurück nach Roßdorf noch etwas ungewohnt. Aber schließlich wurde auch die Challenge des Gruppenkartenkaufs am Automat rechtzeitig vor Einfahrt des Zuges erfolgreich bewältigt.

Es war eine schöne Winterwanderung, bei der auch Petrus mitgespielt hat, denn wir wandern ja bekanntlich bei  j e d e m  Wetter.