07.12.2014 Adventswanderung um Beerfurth

Traditionelle Adventswanderung von Kirch-Beerfurth nach Pfaffen-Beerfurth zum Weihnachtsmarkt:

Um 9Uhr war Start. Wir hätten locker die 0,3km mit  0,3m Höhendifferenz rüber laufen können. Aber da war der Glühwein noch nicht warm.

Die anschließende Wanderstrecke ist einfach erzählt:

Rauf – runter nach Bockenrod – Tälchen hoch – Tälchen runter nach Bockenrod – Eselsweg hoch Richtung Morsberg /Steinerner Tisch – fast oben abgebremst wegen Treibjagt-Sperrung – runter Richtung Unter-Ostern – hoch Richtung Rohrbacher Höhe – auf halber Höhe abgebremst wegen Treibjagt-Sperrung – oberhalb Rohrbach weiter nach Süden und dann runter zum Forsthaus Roter Kandel  - und dort eeendlich Mittagspause. Nachdem alle gesättigt und ausreichend durchgefroren waren: Auf der freien Höhe zwischen Rohrbach und Erzbach längs und: runter nach Unter-Ostern. Wie soll´s anders sein: Wieder hoch Richtung Rohrbach und übers Feriendorftal mal wieder runter nach Unter-Ostern – von dort unspektakulär über Bockenrod nach Pfaffenbeerfurth.

21 km und 700 Höhenmeter mit minimiertem Landschaftsverbrauch, aber ohne eine Stelle 2 mal zu begehen, werden´s  gewesen sein.

Schlimm war´s wohl nicht; denn wenn die Sonne nicht scheint ist die Richtung ziemlich unerheblich.

Der eine und die andere hatten dann noch Adventsschmuck-Weittragen betrieben. Alle hatten gute Laune und es hat Spaß gemacht.

Für alle die gleich heim fuhren: Steffens Glühwein lief ähnlich verschlungen über Magen, Blutbahnen und Füße wieder hoch zum Kopf und hat alle Körperbereiche gleichmäßig durchwärmt. --- Schön war´s.

… ach ja: Die Treibjagt war vor 2 Wochen…. J

16.11.2014 Jubiläumsrunde um Brandau mit anschl. gemütlichen Beisammensein

Trotz Dauerregen haben wir mit 12 Wanderfreunden unsere November Tour gestartet. Zunächst mussten wir uns das Wetter mit einem Stachelbeerlikör schön trinken.

Start war um 9:20 h am Brandauer Grillplatz. Der Weg führte uns am Brandauer Steinbruch vorbei, diese Steine wurden für den Bau des Berliner Reichstagsgebäudes  verwendet. Nun galt es über einen schmalen Pfad und einigen Höhenmetern nach Lützelbach zu wandern. Von dort ging es weiter Richtung Hottenbacher Hof in Klein-Bieberau, leider war der Regen unser ständiger Begleiter. Weiter ging es nach Asbach, hier haben wir am Vereinsheim der Vogelschutzgruppe Asbach unter einem Vordach unsere Mittagsrast eingelegt. Jetzt mussten wir die nächsten Höhenmeter  bewältigen und weiter zur Modautal Schule in Ernsthofen zu wandern. Hier hatten wir kurz überlegt die Tour abzukürzen, sind aber trotz des schlechten Wetters die Tour wie geplant weiter gegangen. Diese führte uns am Buchteich vorbei und weiter steil bergauf zur Neutscher Höhe. Jetzt ging es erst einmal bergab zur Modau und an der Modau entlang  nach Hoxhohl. Mittlerweile hat es auch aufgehört zu regnen und bei Sonnenschein sind wir um 14:15 h am Brandauer Grillplatz angekommen.

Hier hatten die fleißigen Helfer das Feuer angezündet und die leckere Kürbiscremesuppe  von Juttas Mann aufgewärmt. Die mitgebrachten Leckereien – Kuchen, Salat, Brote und Fingerfood wurden in der Grillhütte aufgestellt. Nach dem leckeren Essen haben wir das gemütliche Beisammensein leider schon nach einer guten Stunde ausklingen lassen, da es uns doch recht kalt war.

Wegstrecke: 21 km und ca. 600 HM  

Danke an Doris und Helmut für die schöne Herbstrunde und dass wir wieder den schönen Grillplatz nutzen konnten.

 

05.09.-10.09.2014 Rätikon Teil 2 Hütten-Bergtour mit Klettersteigoptionen

6 Tage im Rätikon

Tag 1: Start um 5 Uhr in aller „Herrgott´s Früh“ Richtung Rätikon. Wo war das nochmal? Irgendwo beim Montafon…. .

Aber so viele Gedanken hätte ich mir gar nicht machen müssen, Matthias schlauer Navigationsapparat hat uns  sicher und schnell dorthin geleitet.  Viel schwieriger gestaltete sich mal wieder eine andere Überlegung für mich: was nehme ich mit? Da ich zur der Spezies Mensch gehöre, die es als schrecklich empfindet, einen Rucksack zu packen, waren die Tage davor die anstrengendsten! Da hilft auch die Packliste nichts, mitten in der Nacht stehe ich auf, packe noch  zweimal um und erst der Termindruck für die Abfahrt verhilft mir zum endgültigen Fertigwerden!

 Mit 2 Autos  unterwegs, trafen wir uns zufällig an einer Autobahnraststätte und konnten miteinander frühstücken. Hier hatten wir unser erstes witziges Erlebniss, dem noch einige folgen sollten: am Nebentisch traf sich eine Geburtstagsgesellschaft morgens um 9.00 Uhr in der Autobahnraststätte!!! Auf diese Idee wäre keiner von uns gekommen, aber wer weiß? Bald stehen die 50ger Feiern an….. ! Nicht mehr lange und wir starteten am  Parkplatz Lünersee bei strahlendem Sonnenschein in Richtung Saulakopf. Ingrid, Carola, Barbara und ich auf dem Wanderweg, Christine, Matthias und Astrid per Klettersteig . Die Heinrich–Hüter- Hütte war unser erstes Übernachtungsziel, hier wurden wir bestens mit diversen Knödelarten und anderen Schmankerln versorgt.

Tag 2 war unser erster langer Wandertag, den wir umgehend mit einer Einkehr in der  Zalundaalpe auflockerten. Marillenstrudel und Schinkenplatte sind unbedingt zu empfehlen! Hier wurde auch gleich die Reihe der besonderen Erlebnisse fortgeführt: die Almtoilette, unter der man sich meist ein ordinäres Plumpsklo vorstellt, konnte nicht benutzt werden, da gerade schicke , in der Decke versenkte Halogenleuchten installiert wurden!  Noch in Gedanken an das noble Klo ging es hinauf auf das Cavelljoch, das uns mit einem genialen Ausblick ablenkte.   Von hier aus wanderten wir auf dem beeindruckenden Rätikonhöhenweg Süd entlang, immer mit dem Blick auf die bizarre Felskulisse von Drusenfluh und Drei Türme. Durch das Drusentor kletterten wir auf die andere Bergseite, um zur Lindauer-Hütte zu gelangen. Hier bezogen wir für 2 Nächte Quartier im 7er-Lager.  Ausstattung , Essen und Freundlichkeit bekommen von uns in dieser Hütte volle Punktzahl. Wer allerdings Ruhe sucht , ist hier fehl am Platz, denn es war immer ausgebucht und in dieses Haus passen viele Leute!

Tag 3 war für mich der abenteuerlichste: heute hatte ich für den Blodigrinneklettersteig zugesagt, immerhin hatte ich ja die komplette Ausrüstung im Gepäck. Sollte ich sie unbenutzt wieder mit nach Hause nehmen? Nein, auf keinen Fall! Ausserdem hatte ich ja nochmal mit Karin in Heubach geübt. Allerdings stellten sich mir hier ganz andere Herausforderungen: viel höher, viel länger und dann alles wieder rückwärts hinunter! Moralisch unterstützt durch unsere sehr nette Gruppe schaffte ich es dann doch irgendwie bis kurz vor den Gipfel und auch wieder hinunter. Nichts denken, nicht hinunterschauen, auch nicht nach oben und mit langem Arm klettern! Ich muss sagen, das war ein echtes Erlebnis! Und auch heute lies uns die Situationskomik nicht im Stich: oben auf dem Gipfel haben sich 2 Männer die ganze Zeit aufgeregt, dass sie keine 100-prozentige Aussicht hatten, anstatt sich darüber zu freuen, auf dem Berg zu sein! Auf dem Rückweg haben Christine und ich dann noch auf einer Kuhweide ein Art Cricketmannschaft üben sehen, die mit kuriosen Sportgeräten einen Ball beförderte. Leider konnte uns niemand erklären, wie sich diese Sportart nannte!

Tag 4: Heute trennten wir uns nochmal auf Wanderweg und Gauerblickhöhleklettersteig, unser heutiges Ziel war der 2818 m hohe Sulzfluhgipfel. Hier hiess es rechtzeitig loslaufen und ankommen, da das Wetter nicht mehr stabil war. Kurz vor unserem Ziel begann es dann auch kräftig zu hageln, aber oben angelangt, brach doch wieder die Sonne durch und man hatte ein beeindruckendes Panorama. Gestärkt und genügend oft fotografiert stiegen wir über steinige und sehr rutschige Passagen hinab in die Schweiz zur Caschinahütte. Kaum dort angekommen fing es heftigst zu regnen und gewittern an. Leider war Barbara noch unterwegs, aber auch sie erreichte nach echtem Abenteuer nass, aber wohlbehalten die Hütte! Ganz anders als in Österreich fühlt man sich in der Schweiz: statt Hotelfeeling kommt man sich wirklich wie auf einer Hütte vor! „Unsere“ Caschina, war klein, einfach ausgestattet, keine Duschen und warm Wasser, dafür ursprünglich und sehr gemütlich. Aus einem übergroßen Topf wurde Suppe ausgeteilt, danach gab es für alle Nudelhackfleischpfanne und Salat. Auch hier waren alle freundlich und man fühlte sich sehr wohl. Dank Christine hatten wir auch an diesem Abend das Scrabblespiel dabei, lieber lässt sie, zum Entsetzen von Astrid, die Regenhose weg, als auf dieses Spiel zu verzichten! 

Tag 5: Heute spielte das Wetter leider nicht mit, der Sulzfluhklettersteig musste abgebrochen werden und die Wandergruppe suchte Schutz in einem gemütlichen Heuschober. Carola und Ingrid wären am liebsten dort  geblieben, nur die Kanne Kaffee fehlte! Einigermassen trocken erreichten wir die Tilisunahütte, von dort ging es nochmal über den Berg hinüber zur Lindauerhütte. Christine und ich blieben in den Heidelbeeren hängen und unser netter Hüttenwirt kochte daraus ein leckeres Kompott für den abendlichen Kaiserschmarrn. Mein spezielles Erlebnis heute: das Gericht „Ministelzen“ entpuppte sich als die kleine Version der klassischen Schweinshaxe. Irgendwie hatte ich mir darunter etwas ganz anderes vorgestellt! War aber sehr lecker! Unseren letzten Abend verbrachten wir mit diversen Kartenspielen, Schnäpsen( vom Wirt, weil wir so oft da waren!)  und gegenseitigem Beteuern, wie schön unsere Tour bisher war!

Tag 6: Punkt 8 Uhr starteten wir unsere letzte Strecke über Öfapass und Verajoch hinab zum Lünersee. Angetrieben von dicken Regen- und Gewitterwolken hinter uns und dem Ziel, noch vor 13 Uhr im Schmankerlladen einzutreffen, ließen wir sogar die Lünerseealpe links liegen.  Bepackt mit Tüten voller Hirschschinken, Wildschweinwurzen und diversen Schnapsflaschen verabschiedeten wir uns von dieser tollen Gegend.

Danke Astrid, wie immer hast Du alles prima geplant und uns allen einige nette, erlebnisreiche Tage verschafft!

Jutta

12.10.2014 Eine windungsreiche Laudenbacher Runde

Mit 17 Wanderern sind wir an diesem herrlichen Herbstmorgen bei noch etwas kühleren Temperaturen, einer Nebeldecke im Tal und schöner Morgensonne auf den Höhen in Wald-Erlenbach zu einer wunderbaren abwechslungsreichen und etwas sportlichen Runde gestartet.  Schon bald hat die Sonne auch gewärmt und es war fast spätsommerlich. Mittags haben wir an einer Waldandachtsstelle am Kreuzberg gerastet. Die zweite Wegstrecke ging nicht minder bergauf- und ab, bis wir an der Ausflugsgaststätte Kreiswald zu Apfelmost, Kuchen und Bier bzw. Kaffee den geselligen Abschluss dieses Sonntags im Biergarten genießen konnten. Ein Die Detailbeschreibung hat Tilmann in einem Wanderportal veröffentlicht und ein Nachwandern lohnt wirklich. 

Los geht es in Walderlenbach am Wanderschild des Odenwaldclubs, Kreuzung "Hauptstraße" und "Mühldelle", nach wenigen Schritten verlassen wir den Ort und gewinnen die erste Höhe. Dabei aufgepasst, an einer Stelle verlassen wir den breiten Waldweg auf einen zunächst unscheinbaren Pfad nach rechts (siehe Track). Im munteren aussichtsreichen ab und auf geht es weiter bis nach Bonsweiher. Das Wohngebiet dieses Orts muss teilweise durchwandert werden, bis man durch einen Fußgägerstich wieder auf das Feld gelangt. Weiter geht es in einigen Schlangenlinien, die ihre Existenz durch landschaftliche Schönheit rechtfertigen Richtung Kreuzberg. Die dortige katholische Andachtsstelle stellt genau den Mittelpunkt der Wanderung dar und eignet sich für eine Rast.

Weiter geht es steil bergab bis in die Weinberge von Laudenbach. Bis man am Taubenberg wieder an Höhe gewinnt, gibt es im Prinzip mehrere Alternativen, Laudenbach östlich am Hang zu traversieren, darunter kürzere als die hier im GPS-Track vorgeschlagene Variante. Zunächst am Waldrand, später im Wald übersteigen wir den höchsten Punkt der Wanderung und erreichen die Juhöhe. Rasch weiter nach Osten über den Rollatorwanderweg halten wir auf den letzten Steilbuckel, dem Zigeunerkopf, zu und erreichen bald die Ausflugsgaststätte Kreiswald. Von hier in keiner halben Stunde zurück zum Ausgangspunkt.

5:30 reine Gehzeit, ohne Orientierung. Für Pausen etwa 90 Minuten zusätzlich.
25 km und ca. 1000 HM

28.09.2014 Walk-On in den Pilzen

Bei herrlichem Herbstwetter haben sich 7 pilzesammelbegeisterte Walk_on'ler getroffen, um im Unterholz nach den besonderen Gewächsen in den außergewöhnlichsten Farben und Formen zu suchen. Gefunden haben wir schließlich ganz andere Sorten als wir erwartet hätten.

Nach ca. 3 Stunden waren unsere Körbe erstaunlich gut gefüllt und wir haben alle einige neue Pilzsorten kennengelernt. Aber nicht nur das Pilze suchen, sondern auch der Austausch und das Bestimmen der unbekannten Sorten mit unseren Pilzbüchern hat uns viel Spaß gemacht. Walk-On mal entschleunigt...

Zwischenzeitlich haben wir unsere Ausbeute auch zubereitet und genossen und es geht uns natürlich noch allen gut!

 

14.09.2014 Eine Runde um Würzberg

10 Wanderer starteten am  14.09. um 9.30 Uhr am Parkplatz Adlerschlag bei Würzberg  zu einer Wanderung am Dreiländereck. Der Weg führte von dort über den Adlerschlag und den Diebsgrund in den Bullauer Eutergrund. Von dort ging es in einem Anstieg nach Bullau und weiter dem B5 bzw. V folgend ins Euterbachtal. Am  Eutersee vorbei kamen wir nach Schöllenbach. Mitten durch den Ort verläuft die badische Grenze und teilt ihn in Schöllenbach und Badisch-Schöllenbach.

Nach einer kurzen Rast ging es dem Kirchweg und Nibelungensteig nach oben folgend, nach Hesselbach. Dort diskutierten wir kurz eine Abkürzung, weil unsere zwei Pilzsammler schon ziemlich schwer zu tragen hatten. Es wurde aber beschlossen, den Weg wie geplant weiter zu gehen. Die Sonne war inzwischen hervorgekommen, so dass es bei spätsommerlichen Temperaturen weiterging, vorbei am Dreiländerstein, an der bayerischen Grenze entlang, am Hesselbacher Tor vorbei, das früher als Postkutschenstation zum Pferdewechseln genutzt wurde parallel zur Hohen Straße durch den Wald. Die Hohe Straße querend, stiegen wir wieder hinab in den Eutergrund über die Heudelle.

Von dort ging es zurück, den Diebsgrund hinauf zum Parkplatz zurück, den wir nach ca. 26 km und 5 Stunden erreichten.

Alles in allem eine schöne, spätsommerliche Wanderung, bei der selbst die eifrigen Pilzsammler voll auf ihre Kosten gekommen sind.  

Die Bilder von dieser schönen Tour, die Birgit für die Walk-On'ler angeboten hat, sind selbstredend. Vielen Dank an Birgit und Antje für die Bilder.

17.-24.08.2014 Venediger Höhenweg

Mit 8 Teilnehmern starteten wir am 17.08.2014 von Darmstadt aus mit dem Zug Richtung Hohe Tauern. Nach einer etwas turbulenten Fahrt kamen wir um 17.30 Uhr im Matreier Tauernhaus an, unserer ersten Station. Von dort ging es am 18.08. bei Sonnenschein und ziemlichem Wind zur Sankt Pöltener Hütte auf 2481m. Der Wind war sehr böig aus Süd, so dass wir leider keine große Pause unterwegs einlegen konnten. Am nächsten Tag starteten wir von der St.  Pöltener Hütte auf dem St.  Pöltener Westweg und Venediger Höhenweg über die Alte Prager Hütte zur neuen Prager Hütte. Das Wetter war leider nicht mehr so gut, Nebel, Regen, die Stimmung etwas auf dem Nullpunkt. Nach 9 Stunden erreichten wir die Hütte, alle mehr oder weniger geschafft. Auf dem Anstieg zur Hütte gab der Nebel den Blick frei auf den großartigen Gletscher unterhalb des Groß-Venedigers. Unser 3. Wandertag führte uns zur Badener Hütte. Abstieg zunächst wieder über die Alte Prager Hütte über den  Rand der Gletscherzunge  immer mit Blick auf den grandiosen Gletscher und der Groß Venediger zunächst zum Auge Gottes. Nach einer kurzen Pause kam der Anstieg über das Löbbentörl. Unterwegs wurden wir Zeugen eines grandiosen Naturschauspiels, nämlich  einem spektakulären Eisabbruch am Fuße der Kristallwand. Am Löbbentörl war wieder wenig Zeit zu rasten, da es anfing zu regnen. Da Schneefall vorausgesagt war, machten wir uns auf den weiteren Weg zur  Badener Hütte. Dort angekommen, empfing uns der Duft von Kaiserschmarrn und  gemütliche Zweibettzimmer.  Am nächsten Tag lagen 5 cm Neuschnee. Das Wetter wurde jedoch noch gut. Die Gruppe teilte sich hier auf. Die Mehrheit stieg ab ins Tal um mit Taxi und zu Fuß über die Bodenalm zur Bonn-Matreier-Hütte zu gelangen. Zwei Mitwanderer wagten den Weg über die Galtenscharte zur Bonn-Matreier-Hütte, wo wir uns alle wiedertrafen und bei einem herrlichen Abendessen die jeweiligen Tourerlebnisse austauschten.

Der nächste Morgen empfing uns mit strahlendem Sonnenschein, leichtem Frost und einer grandiosen Fernsicht über das nebelbedeckte Tal und die sonnenbeschienen Berge. Auch hier teilte sich die Gruppe wieder. Es hatten sich mittlerweile 3 „Schnellwanderer“ herauskristallisiert, die den Weg über die Zopetscharte zur Johannishütte machen wollten. Die restliche Gruppe machte sich auf dem Weg  zur Eisseehütte, vorbei an Edelweiß und Murmeltieren. Hier wurde die Entscheidung getroffen aufgrund der Wetterverhältnisse nicht über die Zopetscharte und zur Johannishütte zu gehen sondern den Sajat-Höhenweg zur Neuen Sajathütte zu gehen.  Wie sich hinterher rausstellen sollte, war dies zumindest was die Hütte anbetraf, die bessere Entscheidung. Wieder war es neblig, was uns die grandiose Aussicht auf die umliegenden Berge verwehrte aber der Stimmung insgesamt keinen Abbruch tat.

An unserem letzten Wandertag stiegen wir von der Sajathütte ab nach Prägraten. Inzwischen setzte Regen ein, der sich noch verstärken sollte, so dass wir von Prägraten aus wieder das Hüttentaxi zurück zum Matreier Tauernhaus nahmen. Dort trafen wir auf die restlichen Mitwanderer, die den Weg über die Johannishütte gegangen waren. Ein gemeinsamer Saunabesuch und ein abschließendes Abendessen beendete die Wanderwoche. Wir machten uns am Sonntag auf den Rückweg mit Taxi, Bus und Bahn nach Darmstadt. 

03.08.2014 Runde über den Otzberg, Ober-Klingen und Schloss-Nauses

Die Augustwanderung forderte neue und alte Walk-on-ler mal wieder heraus.

Nicht nur, dass ihnen in Ober-Klingen gleich zu Beginn eröffnet wurde, dass es mit dem geplanten Kaffeeabschluss im eigentlich schönen Bauernhofcafé Grunewald’s wegen geschlossener Gesellschaft nichts wird, nein, sie mussten sich auch gleich zu Beginn ihren Weg durch potentiell zeckengefährdete Gebiete, sprich hohen Wiesenwegen und Gestrüpp, auf teils unwegsamen Gelände bei schwüler Hitze bahnen.

Von der Veste Otzberg wurden sie durch einen nicht besonders dezenten Hinweis des aus einem früheren Jahrhundert stammenden Wirts vertrieben. Den romantischen Hof des Schloss Nauses mussten sie sich mit einem im Zwinger ob der unerwarteten Gesellschaft zürnenden und durchaus pflichtbewussten Rottweiler teilen.

Kein Wunder, dass einige Reißaus nahmen und sich an die Spitze der Gruppe setzten.

Unter daraus resultierend stellenweise wechselnder Führung und dem Einsatz von Regenschirmen bei beginnender Schauerneigung gelangten sie schließlich zur Schmelzmühle, wo sie erneut, fast weihnachtsmäßig, keine Herberge fanden.

Aber Dank Ortskundiger endete die Wanderung dann doch noch – wobei die Geduld von Tisch 3 auf die Probe gestellt wurde – mit vollem Magen, bei Sonnenschein und herrlichem Blick in Hundert-Morgen, einem adäquaten Abschlusspunkt für das bravourös Gemeisterte.

Vielen Dank an Christine, die diese schöne Runde ausgeknobelt hat.
Wer schöne Bilder unterwegs gemacht hat, möge diese bitte an Astrid schicken, damit sie dann hier für alle zu sehen sind.

13.07.2014 St. Jost Pilgerweg um das Fischbachtal

Am 13.07. machten sich trotz schlechtem Wetter 6 unerschrockene Wanderer 
auf, den St. Jost-Pilgerweg um das Fischbachtal zu laufen. Treffpunkt 
war am Kletterzentrum, bzw. Parkplatz Heuneburg in Lichtenberg. Wir 
waren die bisher kleinste Walk-On-Sonntagswandergruppe.
Es ging an der Heuneburg vorbei dem J 1 folgend über die 
Kernbacher Hütte nach Lützelbach und weiter nach Neunkirchen. Dort 
verließen uns Karin und Steffen, die noch an den Fels wollten. Wir 
wanderten also zu viert weiter auf die Neunkirchner Höhe zum Kaiserturm. 
Dieser hatte zwar geschlossen, der Kaffee zwischendurch fiel aus, aber 
eine kleine Hütte mit Bänken und sogar Sitzkissen machte eine Rast trotz 
Regens doch möglich. Von der Neunkirchner Höhe ging es weiter auf dem 
Weinweg über die Germannshöhe, (wo sich uns eine Wanderin anschloss, die 
wir bei der Anfahrt verloren hatten) und über den Rimdidim zu den "Zwölf 
Aposteln" oberhalb von Nonrod. Der Regen hatte aufgehört, die Sonne kam 
hervor und gab den tollen Blick frei, den man von dort oben hat. Weiter 
ging unser Weg von der Nonroder Höhe über die Ruine St. Jost nach 
Niedernhausen und von dort in einem Schlussanstieg (die Höhenmeter dürfen 
nicht fehlen) nach Lichtenberg zurück. Der Wermutstropfen war bei dieser 
Wanderung nicht das Wetter, sondern die Tatsache, dass das Café 
Heuneburg mit seinem legendären Kuchen geschlossen hatte. So kehrten wir 
zur Schlussrast ins Alt-Lichtenberg ein und zogen das Resümee, dass es 
sich gelohnt hat, diesen schönen Weg auch trotz Regens zu gehen.

01.06.2014 Stein und Wein - Eine Runde um Bad Kreuznach

Bei herrlichem Wanderwetter führte Till die Walk-On'ler heute auf die andere Seite des Rheins in die Rheinpfalz. Es war wieder eine tolle Runde, der Bericht folgt in Kürze, die Bilder sind selbstredend. Vielen Dank an Till.

23.-25.05.2014 Auf dem Pfälzer Jakobsweg unterwegs

"Women Only" wurde etwas ungeplant das Motto dieser Wochenend-Wanderung auf dem Pfälzer Jakobsweg, die Ingrid für uns vorbereitet hatte. Es waren tolle Wandertage in herrlichen Hütten des Pfälzer Waldes und wir lernten, dass es den Saumagen auch in flüssiger Form gibt. 

Hier der ausführliche Bericht:

„Ich bin dann mal weg.“  Nicht  Santiago de Compostela war unser Ziel, sondern Neustadt an der Weinstrasse.  Weder Hörsturz, noch Gallenblase trieben uns auf den Pilgerweg, sondern lediglich der Wunsch nach einem entspannten Wochenende!

Per Bahn fuhren wir nach Schopp bei Kaiserslautern, um von dort zu unserem ersten Quartier, dem Naturfreundehaus Finsterbrunnental, zu laufen. Gut bewirtet und nett untergebracht stimmten wir uns auf unsere 2-tägige Wanderung ein.

Dank des späten Frühstücks unseres pfälzer Wirtes ( „nicht vor 9 Uhr!“), wich der nächtliche Dauerregen einem passablen Wanderwetter.

Durch das hübsche Karlstal führte uns unsere 25km-Etappe auf das „Johanniskreuz“ und weiter über Speyersbrunn zum NFH Erlenstein. Auch hier wieder eine idyllisch gelegene Übernachtungsmöglichkeit, in der das Preis-Leistungsverhältnis absolut stimmte. Einziger Nachteil, den man aber durchaus in Kauf nehmen kann,  sind die sehr frühen Essenszeiten –nach 18 Uhr gibt es kein warmes Essen mehr! Dafür kamen wir in den Genuss von Livemusik in Gestalt eines englischen Gitarrespielers und echter Hüttenatmosphäre.

Unsere Sonntagsetappe erstreckte sich über 27 km und führte uns über die Ruine Breitenstein ( urige Einkehr!) durch ausgedehntes Waldgebiet nach Lamprecht.  Im NFH Heidenbrunnental gab es eine deftige Rast und dann ging es das letzte Stück zurück nach Neustadt.

Unser Résumé: Ingrid hat uns ein sehr gelungenes Wochenende organisiert. Locker, entspannt und bestens vorbereitet führte sie uns durch die Pfalz und verschaffte uns eine kleine „Auszeit“ vom Alltag. Zitat einer Teilnehmerin: „Ich habe Kraft und Spass für die kommende Woche getankt“!  Vielen Dank, liebe Ingrid!


04.05.2014 Eine zackige Runde bergauf-bergab um das Fischbachtal

Till hat uns an diesem herrlichen Sonntag eine knackige Bergtour mit ca. 1000 HM im lauschigen Fischbachtal beschert, auf Pfaden, die in keiner Karte eingezeichnet sind. In jedes Seitental sind wir ab- und wieder aufgestiegen. Ein super Training für die kommende Bergsaison. Hier der Bericht von Regine:

Halb neun stehe ich am Treffpunkt Parkplatz Ruhehain zwischen Niedernhausen und Nonrod. Ich kenne die Gruppe noch nicht und bin gespannt. Hätte ich doch irgendwen anrufen sollen, dass ich heute mitlaufen will? Vielleicht sind alle Walk oner miteinander vernetzt und haben spontan einen anderen Treffpunkt oder eine andere Zeit ausgemacht. Aber nein, viertel vor neun hält das erste Auto, vollbesetzt mit Alpenvereinern, von denen ich den einen oder anderen doch zumindest vom Sehen kenne. Genau Punkt neun geht es auf kleinen Pfaden und in zügigem Tempo los. Und das bleibt auch fast die ganze Strecke so, verschwindend wenig Asphalt, meist schmale, spannende Pfade in vielseitigem Gelände, immer wieder mit schönen Ausblicken. Man merkt: Hier ist nicht nur nach Karte geplant worden, Till kennt die Wege vom Laufen. Ein kleines Stück geht es sogar eine überwachsene Rückegasse hoch, um auf einen schmalen Pfad zu stoßen, der zur Heuneburg, einem alten Ringwall,  führt. Das Reh, das zuerst überrascht ein paar Sprünge zur Seite macht, stört sich nicht weiter an uns. Es hat uns schnell als harmlose Wanderer identifiziert und beobachtet uns ruhig.

Beim Versuch, die Strecke auf der aktuellen Karte des Odenwaldklubs nachzuvollziehen, stelle ich später fest, dass auch viele andere Pfade, die wir gegangen sind, nicht eingezeichnet sind. Wir profitieren also kolossal von Tills Ortskenntnis, der die schönsten Wegstrecken zu einer abwechslungsreichen Wanderung zusammengestellt hat. Es geht immer wieder an großen Felsbrocken vorbei, wir haben Ausblicke auf die Orte in den Tälern, Steinau, Klein Bieberau und Billings, das es auch in Montana gibt, neu gegründet von mutigen Auswanderern. Wir kommen auch an dem alten Steinbruch zwischen Billings und Meßbach vorbei, der als Teich mit felsigen Steilufern jetzt so fotogen ist, dass er als Bild auf Zigarettenautomaten beispielhaft die Schönheiten des Odenwaldes vertritt.

Das Schloss Lichtenberg haben wir mehrfach in unterschiedlicher Entfernung und mit unterschiedlichem Vordergrund gesehen, bevor wir dort direkt auf der Wallanlage nicht nur einen schönen Ausblick sondern auch Rührei oder Erdbeertiramisu (Kuchen ist gerade aus) genießen.

Besser als mit dieser schönen Wanderung hätte man einen sonnigen Sonntag im Mai wohl schwerlich verbringen können. Vielen Dank an Till für die Führung.

Die verantwortungsvolle Aufgabe des Berichtverfassens verdanke ich meinem Hund, der, als in der Abschlussrunde gefragt wurde, wer schreibt, das plötzliche Schweigen durch einen freudigen Beller unterbrach.

Ich hoffe, wir können noch viele weitere schöne Touren mit euch machen,

Regine

Vielen Dank an dich Till.

06.04.2014 Auf dem Blütenweg nach Seeheim und über den Frankenstein zurück

Diese Wanderung könnte man auch betiteln mit "Hohlwege im Vorderen Odenwald".

In überschaubarer Runde mit 14 Teilnehmern starteten wir am Eberstädter Friedhof  auf dem „Blütenweg“ bis Seeheim. Ab hier ging es „querbeet“  über Hohlwege und am Waldrand auf den Burgenweg Richtung Tannenburg.  Hier wie immer tolle Aussicht und idealer Picknikplatz!  Dem gelben Kreuz folgend gelangten wir durch Oberbeerbach auf den Schafsberg und weiter zwischen Adlerberg und Bieberwoog auf den Alemannenweg.  Nach Kaffee und Kuchen in bester Sonnenlage ging es vom Frankenstein wieder bergab und wir hatten 20 km und etliche Höhenmeter geschafft.

16.03.2014 Von den Märchenteichen zum Auerbacher Schloss und um den Melibokus zurück

Trotz der Ankündigung, dass die Wanderung recht sportlich wird, ließen sich 19 Teilnehmer (und Hündin Lara) am 16.03. nicht davon abschrecken.
Wir starteten um 9:00 Uhr vom Parkplatz Friedensquelle oberhalb von Seeheim und nach dem Anstieg zur Burgruine Tannenberg waren wohl alle endgültig wach. Nach dem wir die wunderbare Aussicht dort genossen hatten und uns ein bisschen mit der Geschichte der Burg, welche schon 1399 zerstört wurde, beschäftigt hatten, stiegen wir über den Burgenweg ab ins Stettbacher Tal. Nun ging es kurz hinauf zum Schloss Heiligenberg und auf der anderen Seite wieder hinab ins Balkhäuser Tal, welches wir am Nonnenbrunnen überquerten.
Den 
Melibokus haben wir diesmal nicht bestiegen, aber es ging weiter stetig aufwärts, um dann von oben zum Alsbacher Schloss zu gelangen.
Dort wurde erst mal eine ausgiebige Pause im Burghof eingelegt, um dann gestärkt über den Burgenweg zum Auerbacher Schloss zu wandern. Während einige die Zinnen der Burg erklommen, gönnten sich andere ein Eis, so dass wir dort "gezwungenermaßen" eine weiter Pause machten.

Für den Rückweg wählten wir dann die östliche Seite des Melibokus und nach einem finalen steilen Anstieg ging es dann stetig abwärts in Richtung Balkhäuser Tal, welches wir diesmal beim Talhof überquerten.
Noch zweimal ging es auf und ab, bevor wir dann von oben entlang des Baches kommend endlich die Märchenteiche erreichten. Von hier waren es nur noch ein paar Meter zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Abschließend ist der größte Teil noch in Ober-Beerbach in einer Pizzeria eingekehrt, bevor es dann für alle heimwärts ging. Mit 29 km und 1300 Höhenmetern (nur berauf) war die Wanderung in der Tat recht sportlich, aber alle hatten viel Spaß und haben etwas Kondition für weitere in diesem Jahr noch anstehende Bergtouren gewonnen.

Vielen Dank an Carsten und Steffi für die schöne Tour!

23.02.2014 Odenwald-Traversale in Nord-Süd-Richtung (erster Teil?) auf der hohen Straße von Lengfeld nach Erbach

Ungefähr 20 Teilnehmer und Susi unser Hütehund bei der Tour, genießen die Vorboten des Frühlings am 23. Februar: Sonne, klare Luft, weite Sicht, Wind und schöne Wolken.

Start um 9:15 am Lengfelder Bahnhof, Ankunft am Marktplatz in Erbach nach 7 Stunden Marsch mit einer kleineren einer größeren Rast und einer Zwangspause.

Wir hatten uns für die Wanderung den breiten Höhenrücken ausgesucht, der den nördlichen mittleren Odenwald zwischen dem Gersprenztal im Westen und dem Mümlingtal im Osten teilt. Der erste Anstieg zum Otzberg bietet uns den ersten weiten Blick über die Ausläufer des Odenwaldes, die Reinheimer Senke, bis weit hin zum Taunus. Danach folgt eine Waldwanderung hinunter Richtung Oberklingen und hoch auf die Hassenrother Höhe. Dort öffnen sich Landschaften im Osten des Odenwaldes bis in den Spessart und mit etwas Phantasie sogar zur Rhön. Weiter geht´s über Böllstein zur Spreng, wo wir am Waldrand in Sonne ausgiebig rasten, mit großartigen Aussichten auf den westlichen Teil des Odenwaldes und das obere Gesprenztal.  Am Morsberg kann man nicht mehr erkennen, dass hier vor hundert Jahren die Landschaft vom Erzabbau umgepflügt war. Eine kleine Gruppe macht hier einen Abstecher zum Geheimnis der weißen Sandsteine, einem ehemaligen Steinbruch, der eine fast mystische Atmosphäre ausstrahlt. Der Rest des Weges über die Mossauer Höhe, nach Elsbach und hinunter nach Erbach wiederholt und unterstreicht alle wunderbaren Eindrücke die wir im Laufe des Tages sammeln konnten. Abschluss war im Schlossgarten-Café und im Brauhaus, je nach Durst und Appetit, vor der Rückreise mit dem Zug.

 Für die einen war es ein Sonntagmittag-Spaziergang ohne Gepäck, andere gingen bei der 31,5 km langen Strecke mit 700 HM mit schmerzenden Blasen an den Füßen an ihre Grenzen. Auf alle Fälle war es wie immer ein genialer Tag, an dem man spürt, dass man lebt und wir freuen uns, dass es auch diesmal drei "Neuen" gut gefallen hat und hoffen, sie sind beim nächsten Mal wieder mit dabei.

Vielen Dank an Jörg, der alles so prima vorbereitet hat und gute Besserung an Volker und seinen Knöchel.

26.01.2014 Eine Heubachrunde und anschließendes Lagerfeuer-Stelldichein

Diesmal war´s mit Anmeldung: oh Schreck, 28 Teilnehmer! Hoffentlich verlieren wir niemanden! Eigentlich sollte unsere Jubiläumsrunde ja wie üblich im November stattfinden, doch diesmal hat sich unser 4-jähriges auf den Januar verschoben. Macht nichts, Hauptsache Lagerfeuer!

Das Wetter zeigte sich anfangs nicht von seiner besten Seite, aber uns blieb ja die Option, im neuen Heubachhaus den schönen Holzofen einzuheizen.  

Zunächst ging es im Regen durch Matsch und letzte Schneereste um die Haindölle über das  Hexenhäuschen Richtung Groß-Umstadt.  Hinein in die Weinberge und hoch zur „Hohen Straße“  besserte sich das Wetter und wir konnten im strahlenden Sonnenschein unser Picknik halten. Weiter ging es am Rödelshäuschen vorbei auf das rote X Richtung Heidestock und hinunter durch den Kellergrund zurück zum Heubachhaus.

Hurra, das schöne Wetter hatte Bestand und mit vereinten Kräften entfachten wir ein gemütliches Lagerfeuer. Bei Kaffee und Kuchen,Suppen und diversen anderen Leckereien feierten wir unser 4-jähriges Bestehen, bis es uns richtig kalt wurde – zünftig sollte es halt sein!

Es war eine schöne Runde von Jutta geführt und ergänzt von vielen tollen Buffetbeiträgen, besonders das von Jutta zubereitete Wildgulasch. Vielen Dank an Euch alle.

Auf Regen zu Beginn...
Herrliche Aussichten
in den Hügeln oberhalb von Groß-Umstadt
Dackeldame Lara macht tatsächlich mal Pause
Auch wir genießen die Mittagsrast

...folgt sicher der Sonnenschein!

Lagerfeuer und mehr..