Page 168 - Heft-1_2017
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sollte. Der Weg führte vorbei am Grünausee und über einen mit Drahtseilen gesicherten Weg zum Niederl und vor dort runter zur Hütte. Gut akklimatisiert und kaum zu bändigen haben die Kinder das Tempo vorgegeben und wir konnten bald bei Kaffee und Kaiserschmarrn in der Sonne chillen.
Als erste Tour für den nächsten Tag, stand für die starken unter uns, die Gamsspitze (3052m) auf dem Plan, während die Anderen zum Feigerer See gewandert sind.
Zum Abschluss des Tages sorgte der Flying-Fox für Begeiste- rung bei groß und klein!
Am letzen Tag führte uns der Weg zum sogenannten Para- dies, zwischen unterem und oberen Grübl. Zunächst folgt der Weg der Höhenlinie in südliche Richtung zum Grüblferner. Wir überquerten den Bachlauf und stiegen Vis á Vis von der Hütte über einem seilversicherten Steig zum unteren Grübl auf. Dahinter das Paradies, ein wundervolle gelegenes Hoch- moor und idealer Rastplatz. Ein kleiner Trupp (ohne Kinder) entschied sich noch für den Weg zum Simingjöchl.
Am letzten Tag pfiff uns ein eisiger Wind um die Nase und wir hatten Mühe auf dem Gruppenfoto ruhig zu halten – alle wollten aus dem Wind und ins warme Tal. Auf dem Weg nach unten kam dann doch die Sonne wieder raus uns es wurde ein heiterer letzter Tag.
Die diesjährige Familien-Tour hat uns mal wieder sehr viel Freude bereitet: das Wetter war perfekt, die Kinder haben toll mitgemacht und wir haben schöne Touren unternehmen können. Der einzige Wermutstropfen ist, dass es erstaunlich wenig Murmeltiere gab... naja, vielleicht nächstes Jahr wieder.
Ulf Claußnitzer
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